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49 Kilo bei 182 Zentimeter
Ich träumte letzte Nacht davon, dass ich bei 182 cm nur noch 49 Kilo auf die Waage brachte. Meine Wangen waren wundervoll eingefallen, wie die Flügel eines Nachtfalters, der unstetig gegen den kalten Wind anfächert. Meine Gesichtshaut zog sich straff über meine Wangenknochen und meine Augen traten aus ihren schaurig dunklen Höhlen hervor, als würden sie ein letztes Mal sehnsüchtig in die Welt blicken wollen, ehe sie sich für immer in die eigene Hölle zurückziehen. Wunderschön war ich anzusehen, zumindest in der Selbstbetrachtung und in den Augen diverser Mager- und Rippenfetischisten.
Und in meinem Traum hatte ich Sex mit dem Ex-Skispringer Sven H.
Ich nannte ihn eine verfettete Drecksau, mit der ich nur deshalb Sex machen würde, weil er prominent sei und ich mir dadurch Vorteile erhoffte. Immerhin wog dieser Sven H. bei einer Größe von 184 Zentimetern fettleibige 63 Kilo. Also stellte ich mir anstatt ihm einfach einen schlanken Sexpartner vor, während ich seine hervorstehenden Beckenknochenpartie ableckte. Ja, ich stellte mir Sex mit einem Jüngling vor, der in einem Gefangenenlager nahe dem Hungertod, bereitwillig für mich dalag. Naja, zumindest lag er da und war total wehrlos – also willig!

Natürlich vermeide ich, mir selbst in meinen Träumen z.B. Insassen eines Konzentrationslagers vorzustellen. Dies wäre nicht nur politisch inkorrekt sondern eine unmenschliche und beschämende Vorstellung. Nein, so etwas täte ich nie! Offiziell träume ich niemals von solch widerwärtigen und schändlichen Szenenarien. Offiziell sind all meine magersüchtigen Sexpartner total glücklich(e) (gehaltene) Menschen, die lediglich einen ausgeprägten Hang zur fettreduzierten Körpern in sich tragen. Und was ich inoffiziell träume geht ja niemanden etwas an.
Sven schrie vor lauter Lust, als ich meinen Schwanz in seine Empfängnismulde tauchte. Bei mageren Männern wirkt der Schwanz übrigens viel größer, weil er im Vergleich zum ausgedünnten Restkörper nicht an Umfang verliert.
Rippen schlugen auf Rippen - Knochengestell wippte auf Knochengestell und das Hecheln aus unseren (ver)hungernden Kehlen füllte den Raum. Und dann war ich endlich soweit. Ich zog meinen Prachtstab aus seiner Mulde - sprang vor sein Gesicht und stopfte ihm mein Degen in den Mund, woraufhin ich augenblicklich ejakulierte. Doch, was habe ich da nur angerichtet?
Sven war außer sich vor Wut, als ich in seinen Mund ejakuliert hatte. Wie könne ich ihm nur so etwas antun, schluchzte er, ihm so viele Kalorien einzuverleiben. Geübt steckte er sich einen Finger in den Hals und ließ mich gleichzeitig von seinen Bodyguards abführen. Dabei schlugen sie auf mich ein und zogen mir Hautstücke von meinem Körper. Das machte mich total glücklich, da ich den hierdurch erzielten Gewichtsverlust bereits vor meinem inneren Auge abspulte. Doch leider machten sie ihre Drohung, mir den Kopf abzuschlagen, nicht wahr. Das hätte mindestens noch einmal weitere 2 Kilo gebracht.
Dennoch, das war ein richtig geiler Traum! Und jetzt gehe ich Knäckebrot lutschen. Lutschen ja - abbeißen nie!
© Arne Pahlke, August 2006
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