® Arne Pahlke

 

Kapitalismus ist eine moderne Form der Sklaverei, die uns als große Freiheit verkauft wird. Kapitalismus steht für eine millionenfach begangene Menschenrechtsverletzung, die auch durch minderwertige Ausgleichszahlungen und verblendende Unterhaltungseinlagen nicht besser wird.  (2006)

 

So sperrt doch eure Augen auf! Seht die Dinge endlich, wie sie sind! Glaubt nicht immerzu nur an das, was eine Horde Blinde an eurer Stelle für euch gesehen haben will. (2005)

 

Die Zahl der Nicht-Einsteiger muß eine kritische Marke übersteigen, um das "Karussell der Täuschung und folternden Einfalt" zum Stillstand zu bringen. Was die Welt mehr denn je braucht, das sind Nicht-Einsteiger! (2005)

 

Was viele die Freiheit des Geldes nennen, dies ist in Wahrheit ein riesengroßer Betrug. Denn jeder, der sich nicht an die rigiden Regeln des Geldes hält, jeder, der seinen Haltegurt löst, der wird erbarmungslos aus dem Falschgeldkarussell geschleudert. (2005)

 

Die Frage, die wir uns erst gar nicht stellen,  genau diese Frage, sie wäre mit Sicherheit am ehesten eine Antwort wert. (1994)


Diese lebenslange Fahndung nach dem richtigen Weg, nimmt uns in derart in Beschlag, daß viele von uns, nicht einmal am Ende ihres Irrweges erkennen, das sie im Dazwischen, also in den erwartungsarmen Kompromißgehegen viel mehr Glück erfahren hätten, als statt dessen ein Leben lang in einer begierigen Erwartungshaltung zu verharren. (2005)

 

Erst wenn wir uns alle Fragen gestellt haben, die uns möglich scheinen, werden wir möglicherweise die Antwort darauf erhalten, auf die wir nie die passende Frage parat hielten. (1993)

 

Wenn wir aber Menschen zu Monstern machen wollen, so funktioniert dies eigentlich nur über ein großflächiges Ausblenden einer Vielzahl ihrer Persönlichkeitsmerkmale. (2005)

 

 

Die Menschheit selbst ist das größte und unheilschwangerste Geschwür dieses Planeten. Doch wenn wir gemeinhin über kranke Menschen sprechen, so schließen wir uns selbst nur allzu gern von dieser Diagnose aus. Doch wie krank muß eigentlich der sein, der sich in dieser Welt für völlig normal hält? (2005)

 

Die Stunde davor ist schon bald die Stunde danach. Und das soeben Erlebte ist bald schon die Leere im Raum.  (1993)

 

Über Generationen vegetieren und krepieren wir stets an denselben Fangfragen. Die alte Generation jammert über die junge Generation und doch gleichen sie einander wie zwei Haufen Urknallscheiße. (2005)

 

Wer dem Teufel zu Fressen gibt, der verfüttert sich selbst. Und es duftet überall um mich herum nach Satansbraten. (2006)

 

Je mehr ein Mensch sich mit den vielen verzichtbaren Spielzeugen des Lebens umgibt, um so größer ist die Chance für ihn, das er hinter all diesen oberflächlichen Zerstreuungspuffern eine schmerzliche Leere erblickt. (2005)

 

Vielleicht müssen manche Menschen im Laufe ihres Lebens so viele Drogen zu sich nehmen, bis daß die Realität ihnen als letzte Fluchtmöglichkeit erscheint. (1998)

 

Anfang – Mitte – Ende – drei scheinbar klare und unumstößliche Aussagen,  die sich allerdings nach Lust und Laune verschieben lassen. (1993) 

 

Mit jedem Orgasmus verlieren wir ein Stück gewonnene Wärme, die wir dann nur allzu oft und fahrlässig aufzufüllen vergessen.  (1993)

 

Die Errungenschaften und Erkenntnisse der Wissenschaft mögen uns zwar vorübergehend beruhigen, nicht aber können sie uns jenen Frieden, jenen Schutz und schon gar nicht jenes Zuhause bieten, welches wir uns ersehnen. (2005)

 

Das Gleichgewicht sollte ständig in Bewegung bleiben. (1993)

 

Spiele ich nun mit meinem Leben oder spielt das Leben mit mir? Beides ist wohl wahr, aber nicht immer frei (an)wählbar.   (1993)

 

Die Tränen sind der Kraftstoff für große Taten und die Traurigkeit ist dessen Motor. (2001)

 

Die meisten spirituellen Erkenntnistaucher, so auch ich, begehen unter anderem jenen folgenschweren Fehler, daß sie dem Weg, hin zur Bewußtseinswerdung, viel zu wenig Bedeutung schenken, während sich ihr Blick vornehmlich oder gar allein zum Ziel hin ausrichtet. Doch das Ziel darf nie das vordergründig Erstrebenswerte sein, sondern allein der Weg, der dorthin führt. (2005)

 

Ich bin meines Lebens müde, doch fürchte ich mich vor dem erholsamen Schlaf.  (2001)

 

Mein Leben ist ein Bündel voll von Irrtümern. Und hoffentlich setzt mein Tod diesen Irrweg nicht fort. (2001)

 

Die meisten Lehrer wollen uns doch gar nicht die Schönschrift lernen, weil sie es gut mit uns meinen, sondern sie tun dies, weil sie uns zu uniformen Affen erziehen wollen. (2005)

 

Ein Slogan auf einer großflächigen Werbeanzeige verriet mir kürzlich, dass wir Menschen lediglich 10 Prozent unseres geistigen Potentials nutzen. Wohl nur deshalb findet ein so schwachsinniger Slogan so viel Raum. (1993)

 

Ein halbvoller Krug ist selten erstrebenswert. Nur ein voller Krug, der überzulaufen droht, bringt die ersehnte Erneuerung.   (1993)

 

Der Mensch, der alle Drogen für sich verneint, ist doch nur süchtig nach Unabhängigkeit. (1993)

 

Wer sich keine Fragen stellt, der erhält niemals eine Antwort! Doch wer Antworten erhält, der stellt sich ständig neue Fragen. (1993)

 

Wußten Sie, daß ein Herzinfarkt eine der wenigen spontanen Kommunikationsmöglichkeiten  mit sich und seinem Selbst bedeutet,  die wirklich etwas bewegen? (1998

 

Der perfekte Mensch darf nie geboren werden. (1993)

 

Die Sache hat nur dann einen Sinn, wenn du sie mit Sinn erhellst. (1994)

 

Das Beste für mich, kann das Schlechteste für Dich bedeuten; aber daß das so ist, dies bedeutet das Beste für uns beide. (1993)

 

Denken heißt Leben  - und Leben heißt Denken. Doch das Leben wirklich spüren, kann nur der,  der nicht andauernd über das Leben nachdenkt. (1993)

 

Es ist wenig förderlich wieder und wieder über große Träume und Ziele zu sprechen. Denn die Euphorie dieser sich stets wiederholenden Gespräche  wirkt sich in der Regel höchst hemmend auf deren Realisierung aus.  (1995)

 

„Was erwartest Du von Deinem Leben?“, fragte mich einst mein Lehrer. Wenn das so einfach wäre ...“, antwortete ich. „Bevor ich darüber nachdenken kann, was ich von meinem Leben erwartet, muß ich da zuvor nicht tun, was das Leben von mir erwartet?“  (1994) 

 

Und wäre der Mensch vollkommen,  würde er eben dadurch nicht gleichzeitig vollkommen überflüssig werden? (1993) 

 

Der Moment ist eine unaufhaltbare Irritation. (1993)

 

Mit Geld stehen dir alle Türen offen,  nur nicht die Türen der Liebe und Weisheit.  (1993)

 

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