Androgynie

Pseudohermaphroditismus, die; aus medizinischer Sicht  beschreibt die Androgynie das Vorhandensein männlicher Keimdrüsen bei gleichzeitiger Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale.

Umgangssprachlich wird von einem „androgynen“ Menschen meist dann gesprochen, wenn dieser sowohl männliche als auch weibliche körperliche  Merkmale aufweist, die es dem Betrachter erschweren, ihn auf eines der beiden Geschlechter festzulegen.

Und aus sozialwissenschaftlicher Sicht gesehen verhält es sich noch etwas komplexer. So wurden in den letzten einhundert Jahren seit Ewigkeiten feststehende Wertvorstellungen nicht nur in Frage gestellt sondern auch teilweise über Bord geworfen. So z.B. auch die einstmals klar definierten Männer- und Frauenrollen.

Spätestens seit dem Aufkommen der sexuellen Revolution Anfang der 60er Jahre im letzten Jahrhundert beanspruchten Frauen typische Männerbereiche. Die soziale Geschlechterrollenorientierung umfasst die Herausbildung und Identifikation mit von Kultur und Gesellschaft festgelegten geschlechtsstereotypen Eigenschaften und Normen. Geschieht dies nicht oder aber nur unzureichend, so spricht man von einer sozialen Androgynie.

 

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siehe auch unter: Zwitter, Verweiblichung, Emanzipation der Maenner, Weibisch-Sein & Vermaennlichung, Transsexualitaet, Selbstwertgefuehl & Selbstachtung, Identitaetskonflikte, Drag-Kings

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