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Atemkontrolle & Atemkontrollspiele Im Normalfall atmen wir automatisch und nehmen diesen Vorgangs nicht bewusst wahr. Wir brauchen unseren Atem aber lediglich für einige Augenblicke anzuhalten, so verliert sich dieser Automatismus, und uns wird rasch klar, wie sehr wir von der Luft - oder besser gesagt dem Sauerstoff, der zu etwa 20 Prozent in der Luft vorkommt, abhängig sind. Ein unangenehmes, beklemmendes Gefühl überfällt uns schon bald, von dem wir uns glücklicherweise jederzeit befreien können. Kaum nachvollziehbar dürfte es von daher für viele sein, dass es Menschen gibt, die eben dieses Gefühl - die Sauerstoffzufuhr etwa durch einen Partner kontrolliert zu bekommen - erregt. Einmal mehr dreht es sich auch bei dieser Sexpraktik vorrangig um Macht und Unterwerfung. Der aktive Partner (Top) übernimmt die Kontrolle über das überlebenswichtige Elixier seines Gespielen (Bottom) - die Kontrolle über seine Sauerstoffzufuhr. Das Blockieren der Atemwege kann man durch einfaches Zuhalten von Mund und Nase erreichen. Zuvor wird der Bottom meistens gefesselt, damit er sich nicht reflexartig der Atemkontrolle entziehen kann. Dies würde nämlich dazu führen, dass diese ihren psychologischen Effekt (Machtlosigkeit, Ausgeliefertsein, Angst etc.) zu einem großen Teil oder sogar gänzlich einbüßt.
... derartige Masken kommen bei Atemkontrollspielen häufiger zum Einsatz ...
Hier noch weitere Möglichkeiten einer Atemkontrolle: Atemkontrolle mittels Facesitting oder durch das Aufsetzen einer Gasmaske, an der sich die Luftzufuhr einstellen lässt. Auch wollen manche Männer von ihrem Sexpartner mit dem Kopf unter Wasser getaucht werden oder eine Plastiktüte über den Kopf gezogen bekommen. Einige Männer wünschen sich sogar einen nicht vollendeten "Strangulationsakt", bei dem ihnen eine Schlinge um den Hals gelegt wird (siehe hierzu auch unter: Carotis-Sinus-Reflex) oder sie dieses selbst tun. Auch die Anwendung von Poppers oder Lachgas lässt sich im erweitertem Sinne zu Atemspielen zählen. Was reizt einen Menschen, all dies mit sich machen zu lassen? Ist es wirklich nur das Spiel um Macht und Unterwerfung? Oder spielt zumindest bei einigen der Betroffenen nicht vielleicht auch der Todestrieb eine gewisse Rolle? Überdies ist bekannt, dass es im Gehirn bei akutem Sauerstoffmangel zu euphorischen Zuständen kommen kann. Auf die Gefährlichkeit dieser Spielart muss wohl nicht explizit hingewiesen werden. siehe auch unter:Sadomasochismus (SM), Masochismus, Sadist (Sadismus), Meister-Sklave-Beziehung, Wachs & Wachsbehandlung, Sklave (Sex-Sklave), Bondage (Fesseln & Fesselspiele), Vampirismus, Paraphilie,Perversion |
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