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Aus und vorbei SONGTEXT Arne Pahlke , Juni 2009 Wir suchen dich in der gelebten Ferne und in uns würgt das Galgenbrot. Du warst die Sonne, der Mond, die Sterne. Geblieben ist uns nur die Atemnot.
Die Zeit, ein Sturm, ganz frei von Gnade; der uns vor sich hertreibt bis zum Tod. Unsere Jugend, längst verglühte Jade. Und in der Ferne droht das Abendrot.
Wir waren jung - wir konnten fliegen. Wir waren schön und närrisch groß. Doch was ist uns von alledem geblieben? Heute sind wir alt und grau und heimatlos.
Weinend hören wir die alten Lieder. Unsere Sehnsucht treibt uns zurück. Wir sind nur noch Kulissenschieber; tauschten Sicherheit gegen Glück.
Wir sehnen uns zurück zu den jungen Jahren. Wir suchen fieberhaft den alten Duft. Wir sind deformiert zu Einmachwaren und verenden in unsrer Lebendgruft.
Ich schau mich an, such meine Feuer. Doch sie sind längst erloschen – aus und vorbei!
Unser Leben nur ein kurzes Abenteuer … … das nach den jungen Jahren meist schon vorbei. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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