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Ausländer (schwule) In Deutschland leben viele ausländische Homosexuelle, denen eine Integration in einer ihnen fremden Gesellschaft oft noch schwerer fällt, als heterosexuellen Ausländern. Ganz besonders deprimierend ist die Situation für schwule Flüchtlinge, die aus Ländern gekommen sind, in denen Homosexualität noch immer unter (Todes-)Strafe steht. Sie hoffen auf eine Aufenthaltsgenehmigung, weil eine Abschiebung für sie katastrophale Folgen haben könnte. Doch Aufenthaltsgenehmigungen wegen Menschenrechtsverletzungen auf Grund sexueller Identität werden nur selten erteilt, weshalb auch eher weniger Schwule ihre Homosexualität als Fluchtgrund angeben. Sollten sie eine befristete Aufenthaltsgenehmigung erhalten, so bleiben sie in der Regel in ihrer isolierten Unterkunft. Und mit Arbeit sieht es ebenfalls nicht gut aus. Ausländer dürfen nur mit Genehmigung des Arbeitsamtes in ein Beschäftigungsverhältnis treten. Die Genehmigung hierfür wird aber nur erstellt, wenn eine Aufenthaltserlaubnis, eine Aufenthaltsberechtigung, eine Aufenthaltsbewilligung oder ein Aufenthaltsbefugnis vorliegt. Außerdem darf eine Beschäftigung nicht durch eine ausländerrechtliche Auflage von vornherein ausgeschlossen sein. Klingt alles irgendwie typisch deutsch, nicht wahr?
Und dennoch muss man gerechterweise sagen, dass Deutschland in Vergleich zu den meisten anderen Ländern sehr ausländerfreundliche Gesetze, auch in Bezug auf binationale Partnerschaften hat. So haben es die Ausländer, die für immer in diesem Land bleiben dürfen, bedeutend leichter, sieht man einmal vom Fremdenhass ab. Es gibt viele homosexuelle Männer, die auf ausländische (exotische) Typen stehen, doch konzentrieren sich diese Begegnungen oft einzig auf die sexuelle Ebene. Die Hauptprobleme in der Verständigung (neben der Sprachbarriere) liegen mit Sicherheit in den mitunter stark voneinander abweichenden kulturellen und gesellschaftlichen Weltbildern, insbesondere auch im Umgang mit der Homosexualität. Übrigens findet sich im Stricher- und Callboymilieu ein hoher Prozentsatz (ca. 70-80%) ausländischer Jungs und Männer, wovon etwa nur jeder dritte Mann homosexuell veranlagt ist. Viele dieser Jungen und jungen Männer sehen hierbei einfach die einzige Möglichkeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. siehe auch unter: Adoption, Binationale Partnerschaften, Latin Lovers, Blacks und Asiaboys, Nationalgehabe (bei Schwulen) |
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