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Begrüßungskuss In Deutschland sind heterosexuelle Männer, die sich zur Begrüßung küssen, definitiv in der Minderheit. Aber warum eigentlich? Ein Kuss muss ja nicht automatisch als ein Zeichen der Begierde gewertet werden, sondern kann einfach für Zuneigung, Verbundenheit oder Freude stehen. Doch die meisten heterosexuellen Männer haben ganz einfach Angst, dass ein Kuss unter Männern falsch gewertet werden könnte und im schlimmsten Fall gar als schwule Geste missverstanden wird. Und um diesen Verdacht möglichst eindrucksvoll zu entkräften, vollführen viele heterosexuelle Mannsbilder lieber ein betont markantes Begrüßungszeremoniell, indem sie sich entweder kräftig vor die Brust schlagen oder aber sich ruppig am Nacken packen und durchschütteln. Dabei wird dieser „Mannesakt“ oft noch von einem krampfhaft verzehrten (Basston-)Lachen untermalt. Alles getreu dem Motto: Bloß keine verweichlichten bzw. verweiblichten Gefühle zeigen. Unter Homosexuellen hingegen ist der Begrüßungskuss eine sehr weit verbreitete Geste, die allerdings bei vielen Schwulen zu einer oberflächlichen Plattitüde (“Küsschen, Küsschen”) verkommt. siehe auch unter: Freundschaften, Kuessen, Mundgeruch, Lippen, Ohren,Goldfisch-Sex
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