![]() |
|||||||||||||
|
Beim Staubwischen Arne Pahlke, März 1998
Es ist so still geworden; mein Leben steuert seiner Halbzeit entgegen. Meine Wohnung wird ständig runderneuert; nur der Staub bleibt mir an meinen Händen kleben. Das Schicksal meint es gut mit mir, hält das Geld mir fern. Und wozu gibt es Wein und Bier, wenn nicht als Hoffnungsstern? Die Müdigkeit kriecht an mir hoch wie eine Ratte. Doch warte nur, das schwarze Loch erst wirft mich auf die Matte. Ja, der große Schlaf, der kommt erst noch!
Es gibt dreißig Sorten Traurigkeit. Ich kenn’ sie alle! Das Leben ist nur Zeitvertreib und endet stets in einer Falle. Du schiebst den Tod nur vor dir her und willst nicht drüber reden. Doch wie endlos groß das Totenmeer im Vergleich zum Rinnsal Leben. |
|||||||||||||
![]() |
|||||||||||||
|
leider noch kein Kommentar vorhanden. Sei der Erste, der einen Kommentar schreibt! |
|||||||||||||
![]() |
|||||||||||||
|
® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
|||||||||||||