Beißen

„Ich habe dich zum Fressen gern!“, sagt man, wenn man eine Person sehr begehrt. Und hier kommt tatsächlich weniger eine Floskel, als vielmehr ein Übrigbleibsel unseres animalischen Triebverhaltens zur Sprache. So gehört bei vielen Tierarten  Kratzen und Beißen zum Paarungsakt dazu. Doch einige Tiere nehmen den Eingangssatz allzu wörtlich, so z.B. manch ein Spinnenweibchen, dass das Männchen mitunter gleich nach dem Akt verspeist. 

 

Androlex - Foto __by Marvin-Siefke_pixelio.de
BEISS MICH!

 

Gott sei Dank blitzt bei uns Menschen nur noch eine weitaus abgemilderte Form dieses Verlangens durch, und zwar in den Momenten, in denen unsere Begierde fast überzuschäumen droht, und wir uns, quasi als Abreaktion, am Partner festkrallen oder diesem z.B. leicht in den Nacken beißen.

Ein ähnlicher Impuls findet sich übrigens auch bei Eltern wieder, die ihrem Baby mitunter auch am liebsten in den Hintern beißen würden.

siehe auch unter: GeilheitVampirismus, Afterdruesen, Stoehnen, Seufzen und Schreien, Knutschfleck, Kuessen, Ekstase, Orgasmus, Sadist (Sadismus)

 

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