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Blutbrücke Arne Pahlke, Januar 2005
Ich will dich in Stücke reißen, mich in dir verbeißen, deinen warmen Blutstrom trinken, in dir verzückt versinken, mit dir vereint ertrinken.
Komm, leih mir deine Augen. Will an deinem Befinden saugen; deine Ängste überwinden im Nichtsein. Sei mein Widerschein, sei ein sich windend warmer Opferschrein.
Ich will dich in mir aufspüren, mich tief in dir selbst berühren, dich küren zu meinem Weib. Sei mein aufgebahrter Leib, sei die letzte Narbe meiner Zeit.
Komm, vermache mir dein Leben. Es ist federleicht zu übergeben. Zuckendes Beben, blutendes Herz. So erblick in mir dein Anderwärts. Ich bleib hier und halte dein Schmerz! |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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