![]() |
|||||||||||||
|
Blutiges Tränenmeer Arne Pahlke, Februar 1998
Ich habe geweint zu den Klingen, die sich gruben mir ins Fleisch. Von Angst geweitet die Pupillen; mein ganzes Leben, ausgebleicht.
Ich lag zerschmettert auf den Fliesen, sah den Fluss, den roten Strom. Ach, ich hasste Blutvergießen. In meinen Ohren, tauber Ton.
Was ich wollte, war das Leben; doch was ich lebte, war der Tod. Ach, erhielt ich wohl den Segen, tat dieser Abgang wirklich Not?
In meinem Herzen schlug der Schmerz wie ein Glocke zum Gebet. Und dann berührte mich mein Herz. Ich nehme an, es war zu spät. |
|||||||||||||
![]() |
|||||||||||||
|
leider noch kein Kommentar vorhanden. Sei der Erste, der einen Kommentar schreibt! |
|||||||||||||
![]() |
|||||||||||||
|
® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
|||||||||||||