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Blutübertragungen In den 80er Jahren haben sich noch viele Bluter mit dem HI-Virus infiziert. Wer aber heute auf Blutspenden angewiesen ist, kann sich diesbezüglich sehr viel sicherer fühlen. Durch gezielte Verfahren, z.B. durch Erhitzen des Blutproduktes, sowie durch gentechnische Herstellung wird weitestgehend sichergestellt, dass derartige Blutprodukte keine HI-Viruslast enthalten. Nach Angaben der Blutspenderdienste kommt es heute bei 3 Millionen Blutkonserven gerade einmal zu einer einzigen HIV-Übertragung. Dies ist bedingt durch die „diagnostische Lücke“, womit die Zeitspanne gemeint ist, die zwischen einer eventuellen Ansteckung des Spenders/der Spenderin und der Nachweisbarkeit von Antikörpern liegt.
Übrigens werden die Blutspenden seit 1985 in einem Routineverfahren neben HIV auch auf Hepatitis B und C untersucht. Doch wem dieses Restrisiko noch immer zu hoch scheint, zumal die Wahrscheinlichkeit, sich mit einer Hepatitis zu infizieren, bei einer Blutübertragung deutlich höher liegt, der kann sich durch eine Eigenblutspende dieser Gefahr entziehen, indem er sich einfach einige Wochen vor einem Eingriff (Operation) eigenes Blut abzapfen und zwischenlagern lässt.
siehe auch unter: Blut, Hepatitis, AIDS, Aids-Hysterie,Uebertragungswege (Geschlechtskrankheiten) |
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