![]() |
|
|
|
|
|
„Braindead“ ist phasenweise einfach majestätisch morbid, ekelerregend entzückend, wahnsinnig wundgelaufen - und JAAA – phasenweise komplett durchgeknallt! Beim ersten Anschauen schlug ich mir mehrmals meine Hände vors Gesicht; - mal vor Unglauben über das soeben Gesehene – dann aufgrund eines Anflugs von Ekel - und kurz darauf, um nicht in ein psychotisch-hysterisches Gelächter auszubrechen. „Braindead“ ist ein wahres Masterpiece des Splattergenres! Zu empfehlen u.a. für magersüchtige (Horrorfilm-allergische) Frauen, die kein Bock mehr auf dieses ständige “Finger-in-den-Hals-stecken-Spiel” haben. Und ebenfalls zu empfehlen für junge (alleinstehende) Männer, die mit sich allein oder (betrunkenen/bekifften) Freunden eine „Blutopferparty“ feiern wollen, - und zwar frei von diesem bekloppten moralischen Bedenken. Denn Peter Jacksons (ja, DER Peter Jackson!) verstand es schon 1992 als Low-Budget-Regisseur auf großmeisterliche Weise - mit Erwartungen und Stimmungen zu spielen. So zeigt Peter Jackson in „Braindead“ zunächst, dass er (auch fern ab des Splattergenres) vollauf überzeugen kann – und zwar mit der filmischen Inszenierung einer Romanze.
“Ach, schickes Hornbrillenmodel übrigens!”
Ja, „Braindead“ beginnt komplett harmlos und gewaltfrei – und zwar derart harmlos, dass ein Unwissender in der nächsten Szene alles vermuten würde; - nur ganz sicher nicht, das unzählige Menschen geschreddert, erschlagen oder anderweitig entsorgt werden. Nicht zuletzt dieser Break - und wie dieser kredenzt wird - macht „Braindead“ ungemein wertvoll – ja, zu einem erhabenen kleinen Meisterwerk! Der Film “Zombie Honeymoon“ kopiert diese Storyentwicklung übrigens sehr ansehnlich – allerdings gelingt dies dem Regisseur David Gebroe am Ende dann doch nicht ganz so gut wie dem Großmeister Peter Jackson. Es ist so, als würde Jackson dem Zuschauer im ersten Teil zeigen wollen, das er sehr wohl auch anders (ernsthaft - gesittet - bürgerlich) kann; - um dann im zweiten Teil ein völlig absurdes und dabei phasenweise grenzgeniales Schlachtfest abzuliefern. Und wer sich „Braindead“ reinzieht, braucht sich nicht einmal mehr Stephen Kings “Rasenmähermann” anzuschauen, denn den gibt es hier (in komprimierter Form) auch zu bestaunen, zumal dieser uns in “Braindead” auf besonders beindruckende Weise aufzeigt, wie man einen handelsüblichen Rasenmäher auch sehr gut als Massenvernichtungswaffe einsetzen kann. „Braindead“ wird (völlig zu Recht) als ein Fest für alle Splatter-Film-Fans bezeichnet! Und wer bei diesem Film kotzen muss, soll sich bitteschön in eine Tüte erbrechen, denn „Mutti“ schaut uns zu! Dass ich nicht die vollen 10 Punkte für dieses kultige Blutbad vergebe, dürfte der große Splattergott nicht ungesühnt lassen. Wenn ich also irgendwann nicht mehr unter den Lebenden verweile, recherchieren Sie bitte meine Todesursache!
|
|
Konkalit, 13 Februar 2011 - jeder den ich kenne, findet den Film klasse , 1-A-Party-Film und selbst meine Mutter die sich sonst für derben und blutigen Szenen ekelt und wegsieht konnte ihn sich ansehen und mitlachen. Einfach weil das Gemetzel und die Flüssigkeiten in den bizarrsten Farben so massenhaft vorkommen dass es wohl leichter fällt es als Film zu sehen ^^ |
|||||
![]() |
|||||