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Branding(s) Der Begriff Branding (engl. für Brandmarken) findet nicht nur für die Markierung von Herdenvieh Verwendung. Auch einige Menschen lassen sich Brandmarken, etwa in Rahmen einer BDSM-Session. Aber es gibt auch viele Menschen, die in einem Branding einfach nur eine Art des Körperschmucks sehen. Zu Zeiten der Sklaverei haben viele Sklavenhalter ihren Leibeigenen einen Besitzstempel einbrennen lassen. In der Fantasie einiger masochistisch/devot veranlagter Männer lebt diese unmenschliche Tradition fort - wohl bemerkt, fast ausschließlich in dessen Fantasie. Denn nur die allerwenigsten Masochisten sind tatsächlich bereit, diesen Schritt letztlich auch zu vollziehen. Und sollten sie sich dazu überwinden, so ist es weniger der starke Schmerz, der sie in Verzückung versetzt, als vielmehr das Bewusstsein, lebenslänglich als Sklave gekennzeichnet zu sein.
Wer sich mittels eines 550-700 Grad heißen Eisen Narben für die Ewigkeit in die Haut einbrennen lässt, sollte zuvor wirklich gut überlegen, auf was er sich einlässt. Die Ausheilung der Scarifications (so werden künstlich herbeigeführte Brandnarben auch genannt) kann nämlich mehrere Wochen bis Monate andauern und ist insbesondere in der ersten Zeit durchaus mit Schmerzen verbunden. Und dies umso mehr, da Brandings nicht mit Brandsalben behandelt werden sollten, da es ansonsten nicht zu der gewünschten ausgeprägten Narbenbildung kommen würde, die übrigens erst nach circa einem Jahr vollständig abgeschlossen ist. Ein langer Weg also zum Ziel, der zudem nicht ganz billig zu haben ist und mitunter teuer bezahlt werden kann. So kann bei einem Branding Muskel- oder Nervengewebe zerstört werden, was unter anderem anhaltende Lähmungen zur Folge haben kann.
siehe auch unter: Reizstrom (Elektrostimulation), Tittentrimm, Intimpiercing, Cutting, Nadeln & NadelspieleBlutfetischismus, Piercing, Vampirismus |
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