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Burkhard der Kinderschänder ® Arne Pahlke, Juni 2011
Kurz nachdem Melanie und Balduin-Theobald von Plagiatburg ihren 12 jährigen Sohn auf frischer Tat dabei ertappt hatten, wie dieser mit seinen schändlichen Fingern an der vaginalen Öffnung eines 11 jährigen Mädchen herumfingerte, betäubten sie ihren Buben mittels Bolzenschussgerät, um ihn anschließend in der nächstgelegenen Polizeiwache abzuliefern. Hier wurden der völlig verunsicherte Junge erkennungsdienstlich erfasst und anschließend einem Haftrichter vorgeführt, der umgehend eine Auslieferung in die Niederlande anordnete, wo Burkhard von Plagiatburg bereits am nächsten Tag vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt wurde. „Wie doof ist das denn?“, stammelte der Junge, als der Richter ihm schweren Kindesmissbrauch und ein schändliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last legte. „Hängt das Schwein!“, rief die Mutter des schändlich geschändeten Mädchens, woraufhin der Richter über den Antrag der Nebenklägerin abstimmen ließ und sodann das Urteil im Namen des Volkes verkündete: Wie doof ist das denn?“, stammelte der Junge und fing lauthals zu weinen an, woraufhin der Richter die Gerichtsdiener anrief, den Jungen unverzüglich einen Knebel anzulegen. Und bei dieser Gelegenheit sollten sie ihm auch direkt die Hände auf dem Rücken fesseln und einen Jutesack über den Kopf ziehen, da man das Urteil - aufgrund der Schwere des Falls - direkt an Ort und Stelle vollstrecken wollte. Unter dem tosenden Beifall der Klatschblätterjournalisten schob der ehemalige Wettermoderator Jens Kacheltyrann einen mobilen Galgen in den Gerichtssaal. Doch just in dem Moment, als Jens Kacheltyrann dem verurteilten Übeltäter die Schlinge um den Hals legte, nässte sich dieser vor lauter Angst ein, weshalb er zusätzlich wegen Beleidigung des Gerichts und Erregung öffentlichen Ärgernisses angeklagt wurde.
Und dann zog es Burkhard Plagiatburg auch schon die dünnen Pädo-Beine unter dem Boden weg und er verschwand im Schacht. Doch anstatt des von der Journaille heiß herbeigesehnte Brechen seines Genicks, hörte man nur das unsanfte Aufschlagen seines jungen Körpers auf dem harten Steinboden des Gerichtsaals. Burkhard von Plagiatburg überlebte den Sturz; - allerdings war er von jenem Moment an von Hals abwärts gelähmt. Aus diesem Grund wurde das Urteil nachträglich in eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung umgewandelt. Allerdings hatte dies zur Folge, dass ein Aufschrei der Empörung durch die Gesellschaft ging; - und zwar insbesondere durch die Gesellschaft der meinungsmachenden Mediensippschaft. „Wir wollen keine Milde für das Kinderschänder-Monster!“ titelte etwa die BLUT-Zeitung und erwirkte, in dem sie dem Mob (also ihre amusische Stammleserschaft) gegen dieses Urteil aufbrachte, dass sich die Bundeskanzlerin bald schon höchstpersönlich dazu aufgerufen fühlte, dass man dem begnadigten Jungen – und zwar aus Gründen der nationalen Sicherheit - zumindest noch die Hoden entfernen möge, wenn man dieses Schwein denn schon mit dem Leben davon kommen ließ. Wie doof ist das denn?“, stammelte der Junge, als er davon erfuhr, woraufhin man ihm zusätzlich die Stimmbänder entfernen ließ, um durch diese zusätzliche Maßnahme (so die Bundeskanzlerin) die Verbreitung des sexuell entarteten Gedankenguts des verurteilten Kinderschänders in Zukunft zu unterbinden. Von da an untersagten immer mehr Eltern ihren Kindern den Umgang mit anderen Kindern und verabreichten ihren Sprossen vorsorglich stark triebdämpfende Medikamente. Die allgemeine Schulpflicht wurde im Trubel der Idiotie aufgehoben und durch ein christlich ausgerichtetes (und damit die Psyche deformierendes) Homeschooling-Programm ersetzt, bei dem die Kinder vor allem einer strengen Sittenlehre unterzogen wurden. Sexuelle Handlungen zwischen Minderjährigen bezeichnete man im Volksmund nur noch als: „vor Kindern den Burk har(d)t machen“ Auf Anraten des Papstes wurden Burkhard zusätzlich die Hände abgetrennt, damit er mit diesen zu Lebzeiten auch ja keine Perversionen mehr anrichten konnte. Wobei der Pontifex dem Einwand, dass der Junge doch komplett gelähmt sei und diese ohnehin nicht bewegen könne, schroff entgegnete, dass der Teufel schließlich überall seine Hände im Spiel hätte. Und ein neues Medikament (Contergan de luxe) fand zunehmenden Absatz, weil es Kinder komplett ohne Arme und Hände auf die Welt kamen ließ, womit diese nichts mehr Unsittliches & Verbotenes mit ebendiesen anstellen konnten. Überdies wurden Spielplätze flächendeckend geschlossen, um Missbrauchsfälle unter Kindern zu unterbinden. Aus demselben Grund durfte jedes Paar kurz darauf nur noch jeweils ein Kind in die Welt setzen. Und Familien mit mehr als einem Kind, wurden direkt nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes überschüssige Kinder entzogen und pädophilen Pfaffen als Lebensabschnittspartner zugeführt. Und welch Wunder! Über diese Maßnahme entrüstete sich dann fast niemand mehr, da Kinder im öffentlichen Bewusstsein mittlerweile selbst als pädophile Bestien dastanden, die es doch gar nicht anders verdient hätten, als nun selbst vom Täter zum Opfer gemacht zu werden. Übrigens verblutete der vom Hals abwärts gelähmte Kinderschänder Burkhard von Plagiatburg knapp 2 Jahre nach seiner Verurteilung in Folge eines schweren Darmrisses. Wie doof (fies) ist das denn?! |
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werwaswieauchimmerichist, 21 Juni 2011 - hallo arne,ist ja hier wieder mal die schlimme wahrheit über alles...alle schön einnorden, dass sich keiner in frage stellen muss...- aber es is einfach auch extrem schwer, sich wirklich zu konfrontieren mit den eigenen einschränkungen und das funktionieren aufzugeben...sehr schmerzlich...drum gibt man einfach kindern (so mann/frau hat) die schuld, dann bleibt der eigene mist unaufgedeckt...wie praktisch fürs weiter- verdrängen.- oder man/ frau gibt sich selbst sie schuld und zerstört das eigene leben...auch ne variante...die sich plagende werwiewasauchimmerichist auf der suche nach ihren authentischen gefühlen... Wortmutation: Hi Du! Ich nähere mich diesem Thema fast ausnahmslos satirisch/zynisch, weil eine normale Auseinandersetzung hierbei nicht gegeben ist - es endet meist polemisch. Aus diesem Grund polemisiere ich selbst – überspitze und führe absurdum. So ist dieser Text – so profan er sich vielleicht lesen mag – mehrdeutig. Doch vielleicht schreibe ich bald mal einen “ernsthaften” Text zu diesem Thema. Gruß Arne werwaswieauchimmerichist, 2 Juli 2011 - Kommentar: immerhin polemik ;-) ich finds gut, dass ich das bei dir lesen kann- auf der suche nach motivation, nicht wegzuschauen...wer setzt sich denn schon mit den abgründen auseinander? finde ich fast nirgends und falle selber immer wieder ins verdrängen-wollen zurück...und dann will ich auch geld, haus, ne fürstliche hochzeit, kinder und den ganzen gesellschaftlichen wahnsinn, und das alles auch noch bewußt, ohne verdrängung, umweltverträglich, im einklang mit dem universum, usw. na wenns sonst nichts is...wie peinlich... das wär auch nen ausgangspunkt für ne böse polemische glosse... |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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