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Chlamydien Einzellige Lebewesen (Bakterien), die man sich z.B. durch Arschlecken (Rimming) oder ungeschützten Analverkehr einfangen kann. Chlamydien-Infektionen zählen zu den am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheiten. Sie kann zu verschiedenen Erkrankungen führen; sind z.B. für Harnröhren- oder Enddarmentzündungen verantwortlich. Weiterhin können Chlamydien Auslöser des sogenannten Trachom sein, einer insbesondere in den Entwicklungsländern weit verbreiten Augenkrankheit, die zur völligen Erblindung führen kann. Die ersten Symptome machen sich ein bis drei Wochen nach der Infektion bemerkbar.
Bei Männern ist die Entzündung der Harnröhre das am häufigsten zu beobachtende Merkmal. Der Betroffene verspürt einen verstärkten Harndrang sowie ein unangenehmes Brennen beim Wasserlassen. Es ist schleimig-eitriger Ausfluss zu beobachten und vereinzelt findet sich Blut im Urin. Im Darmbereich verursachen Chlamydien mitunter ein leichtes bis mittelschweres Schmerzgefühl. Außerdem lassen sich gelbliche Schlieren im Stuhlgang ausmachen. Eine Chlamydien-Infektion kann heute relativ einfach diagnostiziert und behandelt werden. In der Regel reicht die Vergabe eine Antibiotikums (Tetrazyklin). siehe auch unter: Uebertragungswege (Geschlechtskrankheiten), Hepatitis, Herpes,Tripper, Syphilis, Tuberkulose, Kraetze (Scabies), Filzlaeuse, AIDS, Safer Sex Rimming (Zungenanal), Bareback (Barebacking) |
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