Creepshow - die unheimlich verrückte Geisterstunde

Produktionsland: USA

Erscheinungsjahr: 1982

Altersfreigabe: FSK 18 (indiziert)

Laufzeit: 120 Minuten

Genres(s): Grusel, Horror, Episodenfilme

Regie: George A. Ramero

Besetzung:   Stephen King, Leslie Nielsen, Ted Danson, Fritz Weaver, Hal Holbrook, Ed Harris,  Adrienne Barbeau, Carrie Nye, E.G. Marshall

Filmkritik_Pahlke ® Arne Pahlke 2011

Achtung, diese Besprechung gilt lediglich der ungeschnittenen indizierten FSK-18-Version! Sie gilt NICHT jenen stark geschnittenen Fassungen, wie sie heute vornehmlich in Deutschland verkauft/gehandelt werden! Diese Versionen sind um 30 Minuten(!!!) und mehr gekürzt und völlig entstellt! Es fehlt ihnen nicht nur eine komplette Geschichte, sondern die verbliebenen sind teilweise derart stark gekürzt, dass sie ihren ursprünglichen Charakter verloren haben.

Kein Geringerer als Kultregisseur  George A. Romero (“Die Nacht der lebenden Toten”, “Zombie” etc.) zeichnet sich für die filmische Umsetzung eines Comic von Stephen King verantwortlich. Und auch, wenn es der Filmtitel, das Cover und die Tatsache, das hier ein Comic verfilmt wurde,  vermuten lassen, so bietet  die  „Creephow“ dennoch weitaus mehr Horror-, Spannnungs-, Schock- und Gruselmomente als humorvolle Einlagen.

Zu sehen sind fünf  Kurzgeschichten, die wiederum in eine Comic-Rahmengeschichte eingebunden sind, in der ein Junge ein Gruselcomic im Müll findet, indem die nachfolgend aufgeführten Geschichten enthalten sind:

 

Szene aus: “Weggespült”

 

Erste Geschichte:  Vatertag

An Vatertag erschlug Tante Bedelia ihren tyrannischen Vater. Und seit nunmehr sieben Jahren kehrt sie jeweils am Vatertag an den Ort ihres Verbrechens zurück, um ihrem Vater einen Vatertagskuchen ans Grab zu stellen. Doch dieses Mal erwacht der alte Tyrann und nimmt blutige Rache. Phasenweise ziemlich spannend und dabei herrlich verschroben: “Ich will meinen verdammten Kuchen!” (7.5 Punkte)

Zweite Geschichte:  Mondgestein

Ein faustgroßer Meteor schlägt bei dem geistig leicht zurückgebliebenen Jordy (gespielt von Stephen King) im Garten ein. Nachdem dieser das Gestein etwas genauer untersucht hat, breitet sich ein seltsames grünes Gewächs auf seinem Körper und in seinem Haus und Garten aus. Die schwächste (lahmste) Geschichte dieser Sammlung  (4.5 Punkte)

Dritte Geschichte:  Weggespült

Der gehörnte Ehemann Richard (Leslie Nielsen) rächt sich  an seiner Frau und ihrem Liebhaber Harry, indem er die beiden am Strand bis zum Hals eingräbt und sie von der Flut holen lässt. Doch die beiden kehren als Untote zurück, um es ihm gleich zu tun. Spannend und im Anflug morbid-humorige sowie leicht trashige Story.  (7.0 Punkte)

Vierte Geschichte:  Expedition ins Tierreich

Der gutmütige Henry wird von seiner herrischen Ehefrau Wilma unterdrückt und verspottet. Als er zusammen mit dem Hausmeister in einem Museum eine alte Kiste aus der Antarktis entdeckt und öffnet und darin ein pavianähnliches Monster zum Vorschein kommt, heckt er einen tödlichen Plan aus. Das Monster soll ihm von seiner Wilma befreien! Die beste Geschichte der „Creepshow. Nicht nur das Monster ist gut gelungen, sondern man fiebert  richtiggehend mit, dass das größte Monster (nämlich Henrys Ehedrachen) dem hungrigen „Mandrill“ auch hoffentlich zum Opfer fällt.  (7.5 Punkte)

Fünfte Geschichte:  Insektenspray

Der stinkreiche und herzlose Mr. Pratt leidet unter einem Desinfektionsfimmel. Seine Penthouse in einem Hochhaus gleicht einer keimfreien Zone. Doch als in der ganzen Stadt der Storm ausfällt, wird er in seiner Wohnung von abertausenden Kakerlaken heimgesucht. (7.5 Punkte )

  7.5 von 10 Punkten

 

 

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Konkalit, 14 Februar 2011, -  Stimmt ich kenne nur die gekürzte Fassung, die Geschichte mit Leslie Nielsen ist mir bis heute unbekannt aber ich kenne die anderen Geschichte und finde sie auch witzig ^^ Die Kakerlaken waren mal richtig juckreizerzeugend und Stephen King als debiler Bauerndepp war auch nett anzusehen ^^

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