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Cruising in Stadtpark
HomogeneSexuelle Zum Trieb vertreiben Auf die Schnelle Gibt es schräg von der U-Bahn Borgweg Zwischen Büschen, Buchen, Eichen Pirschen Burschen, suchen, schleichen Stehen, stieren, balzen, wandern Von dem einen Baum zum andern Stöbern schmierig, schrecklich scheußlich Rundlich, fettig, hässlich gräusslich Gleich ob Frühling, Sommer, Winter Alte Greise, fast noch Kinder Alle folgen sie dem Triebe Fern von Treue, fern von Liebe Und weder Kälte, noch die Nacht Hat sie davon abgebracht Sie sind brünstig, gierig, süchtig Aktiv, passiv, fesselnd, flüchtig Lüstern flüsternd unterm Flieder In Leder, Latex oder Mieder Und sie grunzen, schmatzen, küssen Kernig kerlig, und sie müssen Und so fallen ihre Hosen Bei den Tulpen, bei den Rosen
Glieder geilen, zittern, gleiten In die Ärsche, die bereiten Rhythmisch rammelnd animalisch Züchtig, zügig, kannibalisch Säfte schießen hoch im Bogen Rasch geglättet sind die Wogen Plötzlich schimmert alles nüchtern Der coole Schwule stammelt schüchern Stottert, säuselt dumme Sachen Sich davon mit stummen Lachen Der Gefickte, noch benommen Meint, im Grunde, ja genommen Wär’s ihm auch zu Haus gekommen © Arne Pahlke, November 1995 |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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