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„Cube“ wurde im September 1997 auf dem Toronto-Film-Festival in Kanada vorgestellt und schaffte es erstaunlicherweise erst drei Jahre später in die deutschen Kinos, obgleich man die Arbeit des Regisseurs Vincenzo Natali, als eine der innovativsten des Sci-Fi-Horror-Genres ihres Jahrgangs bezeichnen darf. Worum geht es in „Cube“? Sieben Menschen, die sich nie zuvor in ihrem Leben begegnet sind, erwachen (jeder zunächst für sich allein) in einem Raum. Und dieser würfelähnliche Raum ist mit anderen gleich großen Räumen verbunden. Und dies nicht nur in alle Himmelsrichtungen, sondern es finden sich auch Verbindungen nach oben und unten. Jeder Würfel misst 4,3 x 4,3 Meter und zusammen bilden die Würfel, dessen exakte Zahl nicht bekannt ist, ein kubisches Gebäude; - vergleichbar mit einem überdimensional großen Zauberwürfel. Doch die sieben Menschen sitzen nicht in einem Zauberwürfel fest, sondern in einem “Cube-Labyrinth” voll von tödlichen Fallen. Na, woran erinnert uns dieses Ausgangs-Szenario? Doch nicht etwa an die SAW-Filmreihe? Zumindest würde es mich nicht wundern, wenn sich der SAW-Drehbuchautor Leigh Wahnnell zumindest ein klitzekleines bisschen von „Cube“ und seinen Nachfolgern („Cube 2 – Hypercube“ und „Cube Zero“) hat inspirieren lassen.
“Cube”, oder wie aus Menschen Würfelschinken wird...
Der größte Reiz von „Cube“ wird durch die Kulisse erzeugt, die surreal und abstrakt zugleich wirkt. So ergeben die vielen miteinander verbundenen Würfel eine eigene Welt; - einen eigenen kleinen (todbringenden) Kosmos. Und dieses Gefühl wird noch dadurch intensiviert, indem Regisseur Vincenzo Natali - die Welt da „draußen“ - lediglich als ein schwarzes Nichts darstellt oder diese in gleißend helles Licht taucht. Aber auch reine Horror-Splatter-Fans kommen bei „Cube“, der lediglich 350.000 Dollar gekostet hat, durchaus auf ihre Kosten. So sind die Todesfallen nicht nur äußerst heimtückisch, sondern einige davon führen auch zu äußerst unschönen Ergebnissen.
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