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Darkroom abgedunkelter Raum; Darkrooms finden sich hauptsächlich in schwulen Sex-Kinos, Leder- und Fetischbars sowie in einigen Gay-Discotheken. Und man darf sich eine solche Einrichtung etwa wie folgt vorstellen: Darkrooms bestehen meist aus einem oder mehreren, meist schwach oder gar nicht ausgeleuchteten Räumlichkeiten. Diese sind oft stark verwinkelt und mit Nischen versehen, in die sich ein, zwei oder mehrere Männer zurückziehen können. Mitunter sind Darkrooms fast schon labyrinthartig angelegt. Und durch das kaum vorhandene Licht treten andere Sinne (wie etwa der Geruchs- und Tastsinn) in den Vordergrund. Eine Kontaktaufnahme beginnt in Darkrooms meist mit zaghaften Berührungen. Bleibt die berührte Person während dieser ersten Kontaktaufnahme stehen und reagiert überdies nicht abweisend, so werden die Berührungen meist zielführender. Vom Küssen und gegenseitigem Streicheln bis hin zum Analverkehr und härteren Spielarten wurde in Darkrooms eigentlich schon (fast) alles praktiziert. Am häufigsten kommt es in Darkrooms aber zur gegenseitigen Fummel- und Ableckereien sowie zum Oralverkehr. Und was die einen Männer den größten Vorteil einer „Sex-Dunkelkammer“ nennen, empfinden die anderen als ihren größten Nachteil. Die Rede ist von der Dunkelheit. Denn in den meisten Darkrooms ist es dermaßen dunkel, dass man nicht wirklich sieht, mit wem man es da eigentlich treibt. Die Gegner von Darkrooms finden allein die Vorstellung grausig, es in schweißtriefender Finsternis womöglich mit einem Typen rumzumachen, den sie bei Tageslicht nie an sich heranlassen würden. Viele Schwule meinen sogar, dass sich in solchen Räumlichkeiten ohnehin nur jene Männer zurückziehen würden, die normalerweise keinen Kerl mehr abbekommen. In den 80er Jahren wurde in Bayern übrigens eine hanebüchene Bestimmung verabschiedet, die nur gut ausgeleuchtete Darkrooms erlaubte, was natürlich den Sinn und Zweck einer solchen Räumlichkeit absurdum führt. siehe auch unter: Abfuhr erteilen, Anmach- und Abschlepptipps, Autobahnraststaetten, Bars (schwule),Anonymitaet, Bareback (Barebacking), Crusing & Cruisingareas, Gang-Bang (Gruppensex), Jack Off / Jack-Off-Party, HIV-Risikogruppen, Playrooms (für BDSM), Quicky, Fleischbeschau, Laufsteg-Mentalitaet (schwule), Abgang & Abgesang, Haeufigkeit von Sex, Paarungsverhalten, Promiskuitaet, Seitensprung, Fremdgehen, Aussehen, BBB (ohne), Sauna (schwule), Park (Cruisingpark, Stadtpark), Treffpunkte (fuer den schnellen Sex), Nacktheit (Probleme mit), Paarungsverhalten, Koerpergeruch, Koerpersprache, Sperma schlucken, Szene (schwule)
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