Darmspiegelung

Koloskopie; - eine etwas unangenehme Untersuchung, die selbst ausgesprochene Analerotiker meist weniger anspricht. Doch durch eine Darmspiegelung kann man sehr gut krankhafte Veränderungen des Dickdarmes und/oder des letzten Abschnittes des Dünndarmes feststellen.

Eine Koloskopie wird u.a. angeordnet bei: länger anhaltenden Durchfallerkrankungen, unklarem Blutverlust aus der Darmöffnung (z.B. bei Verdacht auf Darmriss), chronischen Bauchschmerzen, Verdacht auf Darmtumor sowie bei einer Reihe anderer Symptomenkomplexe.

 

Foto by Joachim Guntau
gefundener Polyp bei einer Koloskopie

 

Bei einer Darmspiegelung bekommt man einen 150cm langen Schlauch in den Allerwertesten geschoben. An diesem Schlauch befindet sich eine Kamera, durch die der Arzt die empfindlichen Darmbereiche erkundet. Und damit er sich dabei nicht durch eine Schlammgrube wühlen muss, sollte man sich bereits einen Tag vor einer solchen Untersuchung nur noch von Suppen und Getränken ernähren. Ein zusätzlich Einlauf wäre auch zu empfehlen und wird in der Regel auch vor einer Koloskopie verabreicht.  

siehe auch unter: Darm, Darmkrebs, Darmparasiten, Darmriss, DarmspiegelungMarisken (am Afterrand), Afterenge (Analenge), Analhygjene, anale Entjungferung, Analexem,Analfissur , Proktologe (Proktologie), Rektoskopie (Rektoskop)

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