Das Ding

Arne Pahlke, Herbst 1990

 

Klirrende Blicke, gefroren im Polarlicht.

Was ist bloß in ihre Körper gefahren?

Schau, ein ungeheures Unheil frisst,

bis sie nicht mehr sind, was sie einst waren.

 

Keiner ahnte, was in seinem Innern geschah,

konnte es ertasten, es hören oder sehen.

Und als sie es wahrnahmen, war es bereits da!

Doch nicht mehr die Zeit, um es zu verstehen.

 

Das Ding2

 

Niemand mochte mehr den anderen trauen.

Denn es konnte in jedem von ihnen stecken.

Eiskalte Stille im isolierten Raum.

Wen würde es als nächstes niederstrecken?

 

Es ist in dir und schlitzt dich von innen auf,

sobald es auf deine Hülle verzichten kann.

Mit unbändiger Kraft reißt es sich heraus.

Es befällt auch dich, irgendwann!

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