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Das letzte Bild Arne Pahlke, Februar 1995
Als ein sorgsam ausgewähltes Präsent bekam ein junger Kaufmannssohn das gemalte Vermächtnis vom Vater geschenkt. Um des lieben Friedens willen, so dachte er im stillen, wird’s halt an die Wand gehängt.
Ein Bach war darauf zu sehen, Meere von Blumen und wilde Wälder. Ein blauer wolkenloser Himmel und saftig satte Felder. Und inmitten der Landschaft saß ein greiser Mann, schaute dankbar sich die Landschaft an.
Der Vater starb bald darauf. Und unweit nach seiner letzten Reise verschwand auch das Ölbild auf beschämende Weise.
Achtlos ward’ es vom Sohne abgehängt und hinter einen Schrank gezwängt. Dieser, sein Sohn, wurde auch reich an Jahren. Und die kargen Erinnerungen an den Vater, die noch in ihm waren, sie verloren sich im Taumel der Zeit.
Nach einer kleinen Menschenewigkeit schob er den Schrank beiseite...... Da bot sich ihm eine Landschaft, kalt und weiß. Und ein Greis, der einst sein Vater war, lag erfroren im tiefen Eis. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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