Das Opfer

Arne Pahlke, Oktober 1997

 

Es welkt geschnürt, verkettet, gekrümmt,

mechanisch, statisch, von Furcht gedüngt.

von Sinnen, verwahrlost, seinlos gemacht,

vom Täter, als Opfer, beim Triebe verlacht.

 

Als ein unfassbares Irgendwas im Irgendwo,

eine namenslose Nahrung, hier im Nirgendwo.

Das Opfer

Vierzig Nächte unter Tage, ohne Sonne, ohne Licht

ohne Wärme, ohne Zuflucht

nur ein Es, dass Es zerbricht.

 

Graue Stunden, rote Laken,

goldne Träume, schwarzer Mann

Türen knarren, Stühle rücken,

Totenstille, aber dann...

 

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