Das umfassende Nichts von Allem

Arne Pahlke, November 1996

 

Hier bin ich!

Doch wer bin ich?

Bin ich wirklich wer?

Bin ich fassbar, haltbar, sterblich?

Woher brachte man mich her?

Und wer?

Und aus welchem Grund?

Spreche ich diese Verse hier aus eigenem Mund,

gebildet aus eigenen Ideen?

Glaube ich oder meine ich zu sehen,

dass das, was mich umgibt, auch wirklich da?

Bin ich nun wirklich wahr;

so wie ein Stein, ein Baum -

oder bin ich nur ein Traum?

 

 

Womöglich gar nur ein Gerücht, eine willkürliche Erscheinung;

das Produkt einer höheren Meinung;

der Gefühlsausbruch einer höheren Institution;

bin ich gar mein eigener Sohn?

 

Gott, hilf mir! Bin ich du? Bist du ich?

Gott, sag’, wer bin ich?

 

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