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Dawn oft the Dead erzählt annähernd dieselbe Geschichte wie das Meisterwerk von George A. Romero aus dem Jahre 1978. Und somit kann dieser Streifen als ein (wenngleich auch loses) Remake von „Zombies in Kaufhaus“ angesehen werden. Und der Regisseur Zack Snyder tat wahrlich gut daran, den „Zombiefilm aller Zombiefilme“ nicht 1:1 kopieren zu wollen. So erlangte Romeros Zombie ja vor allem deshalb seinen Kultstatus, weil er in seiner Art seinerzeit ein absolutes Novum, quasi ein Pionierwerk darstellte. Es waren die „Zombies in Kaufhaus“, die letztlich das Subgenre des „Zombiefilms“ schufen. Allein aus diesem Grund wird der Ur-Zombie bis in alle Ewigkeit einmalig und unkopierbar bleiben. Und deshalb tat Z. S. gut daran seine eigene Erzählweise zu finden. Und eben diese ist Zack Snyder- wie ich finde - gut bis sehr gut gelungen.
Nein, keine Bundesjugendspiele - die Zombies sind los!
So verpasst Snyder der Geschichte um eine Gruppe, die sich in einem großen Einkaufszentrum vor einer übermächtigen Meute Zombies verschanzt, sehr viel mehr Action und Tempo. Auch enthält seine Version mehr Wortwitz und mehrere humorvolle visuelle Momente, ohne dabei zu einer Horror-Komödie zu verkommen. Außerdem sind seine Zombies um ein Vielfaches agiler, als jene lebenden Toten von George A. Romero, die sich bewegen, als würden sie unter Valium stehen. Ähnlich wie die Untoten in „28 Days later“ können auch Zack Snyder Zombies laufen und sprinten. Und Dawn oft the Dead startet von Null auf Hundert. Gleich in der ersten Szene startet die Apokalypse. Als die Krankenschwester Anna eines Morgens aufwacht, findet sie sich in einem real geworden Alptraum wieder. Vor ihren Augen beißt die kleine Nachbarstochter ihren Mann Louis ein Stück Hals aus dem Leib. Anna muss daraufhin mit ansehen wie ihr Mann binnen Minuten verblutet, nur um Augenblicke später vor diesem zu flüchten, da er sich in ein Zombie verwandelt hat. Anna schafft es mit letzter Kraft aus dem Haus, um dort zu erkennen, dass ihr Alptraum eben erst begonnen hat. Wo sie auch hinschaut – überall Zombies.
Wir dachten, wir kommen einfach mal so zum Essen vorbei ...
Spannend, schockend und bluttriefend ist Dawn oft the Dead auf jeden Fall. Auch die darstellerischen Leistungen können überzeugen. Handwerklich/technisch gibt es ebenfalls nichts Großes an diesem Werk auszusetzen. Meine beiden Hauptkritikpunkte sind die, dass ich mir am Ende etwas mehr Seele und dafür vielleicht eine Prise weniger Blutrausch und Materialschlacht gewünscht hätte. Außerdem gefällt mir das Ende nicht. Und dieses wirkt nicht nur wie ein Fremdkörper – es stellt gewissermaßen auch einen Fremdkörper dar, wie ich später erfahren musste. Zack Snyder hat die Szene auf dem Boot und der Insel nämlich nachgedreht, nachdem viele Zuschauer bei Testvorführungen mit dem abrupten und offenen Ende unzufrieden waren. Und so bietet sein Film leider das für Horrorfilme so typische einfallslose Ende. Nämlich das, wo der Zuschauer in der allerletzten Einstellung noch einmal das Böse gezeigt bekommt, welches einmal mehr - zum gefühlt zweihundertmillionsten Mal - überlebt hat. „Zombies in Kaufhaus“, diente mir übrigens als Vorlage für den trashigen Song „Kaufhauszombie“, den ich 2006/2008 eingespielt habe. Dies mag zwar die wenigsten Leser interessieren, was mich wiederum aber nicht davon abhält, es hiermit kundzutun.
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Kommentar von Konkalit, 20 Januar 2010- das Original bleibt natürlich unerreichbar doch ich fand den hier auch recht gut, auch wenn mich die rennenden Zombies nach wie vor stören...Trotzdem war der anfang einer solchen Epidemie gut ausgeführt wie sie durch die Straßen fährt und überall chaos ist, Tote, Feuer, Rennende Menschen oder eben Zombies, Autos die überall reinkrachen usw... Wortmutation: Das Original ist vor allem düsterer und dichter. Ich kann sowohl den “Gammlern” als auch den “Flitzern” etwas abgewinnen. Beide Zombietypen bieten z.B.spannungsrelvante Vor- und Nachteile. |
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