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Dein Rettungsanker Arne Pahlke, Mai 2005
Wenn du lang und tief genug über das Sterben schreibst, wirst du mich finden; irgendwo dort draußen auf einem kalten Nebenplatz. Dort, wo es nach Schlachtlamm riecht. Gehe bitte nicht an mir vorbei, ohne mir eine Nachricht zu hinterlassen.
Wenn du Blut siehst, hab keine Angst, denn es ist längst verflossen, und auch die Augen, sie stehen nur noch offen, um befreit zurück ins Nichts zu schauen. Schaue bitte nicht an ihnen vorbei, es sind doch nur zwei Augen, die des Leben müde geworden, sich in den unendlichen Raum flüchteten.
Wenn du Angst hast, hinzugehen und hinzusehen, so muss dir verborgen bleiben, dass ich dein Rettungsanker war und bin, an dem du dich hättest festmachen dürfen, wenn du über das Sterben schreibst, während du doch so gerne weiterleben willst. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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