Demut

Der Begriff Demut fällt häufig im Zusammenhang mit Rollenspielen und diversen BDSM-Praktiken. Dabei wird  derjenige als demütig bezeichnet, der seine Bereitschaft erklärt, sich seinem Partner zu unterwerfen, sich ihm sexuell  zu fügen.

(wenn dich eigentlich die sexuelle Kompetente der Demut (Demütigung) interessiert. so wechsle schnell zu: Demuetigung, Erniedrigung (Humiliation)

 

Der so oft gebrauchte Begriff Demut bei Meister- und Sklavenverbindungen ist irreführend, da wahre Demut etwas ganz anderes darstellt und eher in den Bereich des Glaubens, bzw. der Philosophie anzusiedeln ist.

So kann wahre Demut nur der Mensch empfinden, der sich seiner Grenzen als Mensch bewusst ist, der seine eigene Winzigkeit im Vergleich zur göttlichen Allmacht anerkennt.

 

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Figur in Demutshaltung

 

Bei der sexuellen Demut wird hingegen „nur“ eine Person vergöttert. Und dies geschieht in der Regel nicht aus einem Gefühl tiefer Demut heraus, sondern meist einzig und allein zur Erlangung des eigenen sexuellen Lustgewinns. Die sexuelle Demut, zumindest bei Sessionsklaven, ist somit, wenn sie ohne eine emotional gewachsene Beziehung daherkommt, in den allermeisten Fällen reiner Selbstzweck.

siehe auch unter: Sadomasochismus (SM), Masochismus, Hoerigkeit, Meister, Sir, Herr  (Anredeformen), Meister-Sklave-Beziehung, Sklave (Sex-Sklave), Bottom, Spiritualitaet  (spiritueller Weg),Opfer-Mentalitaet,

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