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Depression unter Homosexuellen Eine Untersuchung des niederländischen Trimbos Instituts der Universität Utrecht ergab, dass homosexuelle Menschen etwa siebenmal häufiger unter Depressionen leiden als Heterosexuelle. Hierzu einige Erklärungsversuche: Viele Psychologen, Psychotherapeuten und Psychoanalytiker sind der Auffassung, dass eine Depression eine unterdrückte Form von Wut und Zorn widerspiegelt. Somit dient die Depression vor allem der Ablenkung von der Feindseligkeit eines äußeren Zieles auf sich selbst. Depressive Menschen leiden oft unter einem Mangel an Selbstachtung und ertrinken förmlich in ihrer Hoffnungslosigkeit. Zudem haben sie nicht selten mit Schuldgefühlen und Ängsten zu kämpfen. Projiziert man diese Fakten auf die Homosexualität, so leiden viele Homosexuelle unter ihrer Andersartigkeit, woraus sich häufig Minderwertigkeits- und/oder Schuldgefühle entwickeln.
Oft wird das „Anderssein“ von Gefühlen innerer Zerrissenheit begleitet. Auch ist auffällig, dass die fehlende Anerkennung ihrer Lebensweise bei manchen Schwulen zu einer verminderten Selbstachtung führt, die oft durch ein scheinbar selbstbewusstes Auftreten überspielt wird. Die fehlende breite gesellschaftliche Akzeptanz löst bei vielen Schwulen überdies einen starken psychischen Druck aus. Und die hohe Zahl depressiver Homosexuelle kommt auch dadurch zustande, dass Homosexuelle seltener in festen Beziehungen leben als Heteros, somit also weitaus häufiger unter Einsamkeit leiden. Empfänglich für diese Gemütskrankheit sind vor allem jene Schwulen, die einer schwulenfeindlichen Erziehung (z.B. streng katholisch erzogen) ausgesetzt waren oder in einem Umfeld leben, in dem sie ihre Neigung niemals offen zur Schau stellen können. Zudem werden vermehrt ältere Schwule von Depressionen heimgesucht. Und dies insbesondere dann, wenn sie isoliert, also ohne festen Partner dastehen. Leichte bis mittelschwere Depressionen können in der Regel gut therapiert werden. Dafür infrage kommen Psychotherapie, physikalische Maßnahmen sowie eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva. Häufig wird eine Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung angewandt. siehe auch unter: antischwule Gewalt, Closet case, Alkohol und Alkoholsucht, Angst & Angsterkrankung, Psychoanalyse, Liebesfähigkeit, .Selbstwertgefuehl & Selbstachtung, Schuldgefuehle (homosexuelle Neigung), Einsamkeit unter Homosexuellen, Eifersucht (krankhafte), Erektionsstoerungen (Impotenz), Diskriminierung, Empfindlichkeit unter Homosexuellen,Liebesfaehigkeit, Selbstkasteiung (Kasteiung), Spiritualitaet (spiritueller Weg), Bibel, Todestrieb,Selbstmord (Suizid), Sensibilitaet (uebermaeßige), Toleranz und Intoleranz, Zukunftsaussichten & Zukunftsaengste |
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