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Der Herr ist mein Hase Arne Pahlke, Dezember 2008
Der Herr ist mein Hase. Mir mangelt es an allem. Ich weide mich am Anblick nackter Knaben auf grünen Auen und sie verführen mich zu unreinen Gedanken. Es erquicket meine Seele alles Denken über den Zerfall der weltweiten Finanzmärkte. Der Hase führet mich zu meiner dämonischen Belustigung auf Straßen voller CSU wählender Rechtsradikaler. Und als ich so wanderte im finsteren bayrischen Tal, fürchtete ich den Mensch als größtes Unglück; denn kein Gott war bei mir, keine Pöppelpsalme und Hasenkötelwundersamen trösteten mich.
Kein Gott-Hase stand neben mir am Schlachttisch im Angesicht meiner Feinde. Also salbte ich das Haupt und den Hintern eines mir zufällig zugelaufenen Knaben mit Öl und spritzte ihm meinen verdorbenen Wein ein. Unchristliches Verhalten und Wollust sollen ihm folgen ein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des pöppelnden Hasen immerdar.
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Petrus, 1 Februar 2010 AMEN! |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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