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Der Knabe auf dem Hügel Arne Pahlke, Mai 1993
Der Knabe auf dem Hügel, schwebt verträumt verklärt. Im Traum wachsen ihm Flügel, was nur er bemerkt.
Der Knabe, dieser Schönling, er schaut so jung, so rein. Sie rufen ihn „Den Frühling“, doch er will der Winter sein.
Der Knabe, dieser Feine, tief in ihm tobt ein Begehren. Sein Herz trägt schwere Steine und will das Sanfte sich verwehren.
Der Knabe, seine wachen Augen, die von Innen seidig glänzen. Seine Seele trägt faule Trauben. Er will die Zukunft schwänzen.
Der Knabe, Kind der Liebe, so singen sie vereint. Stumm zählt er die Narben seiner Hiebe, hat das Leben für sich längst verneint.
Der Knabe auf den Hügel, ist nicht der, den alle sehen. Schwarz getüncht wehen seine Flügel, wollen mit gefallenen Engeln fliegen gehen. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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