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Der Maskierte Arne Pahlke, Februar 1998
Nur weil ich weine, heißt das noch lange nicht, dass ich glücklich bin. Und wenn ich irgendwann einmal aus dem Fenster springen sollte, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass mir irgend etwas fehlt. Schwarz ist meine Ausgehfarbe; Tristesse ist mein Geschlecht. Ich trage eine kleine Narbe, und die ist nicht mal echt.
Nur weil ich zittere, heißt das noch nicht, dass ich ängstlich bin. Und dass ich aus tausend kleinen Wunden blute, deutet nicht unbedingt auf eine Verletzung hin. Die Panik ist mein Ruhepol. Das Leben ein gefährliches Geflecht. Ich trage eine kleine Narbe, und die ist nicht mal echt.
Nur weil ich schweige, heißt das nicht, dass ich nichts zu sagen hätte. Und wenn ich spreche, schließt dies mein Schweigen niemals aus. Ich wandle auf der ewigen Straße und verlasse kaum noch mehr mein Haus. Liebe ist mir ein langer Schatten. Die Leidenschaft mir ein Geschäft. Ich trage eine kleine Narbe, und die ist nicht mal echt. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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