Die falsche Marleen SONGTEXT

Arne Pahlke, November 2007

 

 

Sie gab sich schüchtern

und hieß Marleen.

Ich war nicht mehr nüchtern,

um noch klar zu sehen.

Sie lächelte kurz

mit diesem Unschuldsblick.

Im freien Sturz

schwand mein Überblick.

 

Wir tranken ein Sekt.

Wir tranken ein Bier.

Sie schien so perfekt;

also gingen wir zu ihr.

 

Sie wohnte nicht weit

und meine Hitze stieg.

Was für ne schöne Maid,

die ich jetzt gleich krieg.

Dachte ich bei mir,

als sie die Tür aufschloss.

In mir wuchs das Tier.

Ich starrte auf ihren Schoß.

 

Copyright Arne Pahlke

Sie war nicht mehr schüchtern

und hieß Marleen.

Ich war nicht mehr nüchtern,

um noch klar zu sehen.

 

Sie küsste mich ganz stürmisch;

sie küsste mich ganz heiß.

Ihr Gesicht ganz malerisch.

Ihre Haut ganz weich.

 

Sie zog mich zu sich;

sie zog mich aus.

Und nicht klösterlich

holte sie ihn mir raus.

Ich wollte an ihre Vulva;

wollte mich an ihr vergehen.

Doch was war denn da?

Was war mit Marleen?

 

Da war gar  kein Krater,

nur ein Degen ganz groß

Oh, heiliger Vater.

Wo landete ich  bloß?

 

Sie sagte: Entspann dich!

Dann tuts auch kaum weh.

Den Rest, den verschweig ich,

denn Marleen hieß Rene.

 

schreibe einen Kommentar..
Dein Kommentar zum Text abgeben

leider noch kein Kommentar vorhanden. Sei der Erste, der einen Kommentar schreibt!

® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation