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Die Frau, die keine Fragen duldete Letzte Nacht träumte ich von einer asiatischen Frau, die überraschend an meine Wohnungstür klingelte. Sie sah unheimlich, elegant und überlegen aus, wobei die Betonung auf unheimlich liegt. Sie lächelte mich freundlich und gleichzeitig distanziert an, als ich ihr die Tür öffnete. Ich stand komplett neben mir, als ich sie fragte, ob und was ich für sie tun könne, woraufhin sie mich bat, sie zunächst einmal in meine Wohnung zu bitten. Verwirrt, die Situation hinterfragend, kam ich ihrer Bitte nach, wobei ich meine Unsicherheit zu überspielen versuchte. Aus diesem Grund fragte ich sie, ob sie denn gar keine Angst hätte, in die Wohnung eines fremden Mannes zu gehen, woraufhin sich mich kurz anvisierte und mir dann abschätzend (nicht aber abwertend) sagte: „Nein, für mich bist du total ungefährlich“. „Sollte ich ...?“, fragte ich die asiatische Frau, deren kaltes und zugleich sinnliches Gesicht ich in diesem Augenblick erstmals richtig wahrnahm, woraufhin sie mich abermals anschaute - diesmal aber viel intensiver. Und dabei durchströmte mich ein Gefühlsgemisch aus Neugierde, Benommenheit und Angst.
Danach schaute sie mich durchdringend an und gab mir in einem ruhigen aber keine Widerworte duldenden Tonfall zu verstehen, dass sie nunmehr so lange mit mir in diesem Auto fahren würde, bis ich ihr sagen könne, was ich von meinem restlichen Leben erwarte. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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