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Der Liebe falscher Worte Arne Pahlke, 1990
Aus und vorbei sagt sich viel zu oft, viel zu schnell, wenn man sich unverstanden fühlt. Und auch ich trage nur dieses dünne Fell, dass eine jede Liebesaura verletzlich umhüllt.
Warum muss ich nur so launisch sein, schlage wiederholt die Türen der Liebe hinter mir zu? Warum lasse ich keinen in mein Winkelherz hinein, und gebe dies dann nicht einmal offen zu?
Ein falsches Wort zur falschen Zeit, schon bin ich zu Eis erstarrt mit verbranntem Herz. Gebrauche der Liebe falsche Worte, und gehe dabei oft zu weit, und verhänge so andere und mich mit tiefem Schmerz.
Was will ich beweisen, was bestreiten? Weiß ich doch, wo mein Herz mir schlägt. Doch ich mag mich nicht leiden; mich nicht begreifen. O, zeig mir den Menschen, der meine Liebe verträgt!
Warum verletzen wir am meisten die, am meisten, die wir lieben? Wer, bitte schön, versteht der Liebe Alchemie? Wo ist das Liebesglück, das nicht aus Angst getrieben? |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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