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Die unsichtbare Mauer der mutlosen Masse Arne Pahlke, 1989
Nieder mit euch, ihr beengenden Steine! Zerbrich’, du Freiheit beraubendes, krankes Mosaik! Wieder und wieder schleuderst du mir deine fäkalen Brocken ins Genick.
Du Mauer da vor mir, ein Wisch und weg! Du Ungetier, bietest deiner Lumpenangst ein dreckiges Versteck.
Weg, weg, weg! Hinfort! Nun zerfall schon! Du Stück Dreck, du gar lächerliche Vision.
Zersplittere an deiner faden Größe du aufgetürmter Haufen Scheiße! Niemals gebe ich mir nie die Blöße, imdem ich dich einen Schutzwall heiße.
Und ihr, trauert nur, ihr in euch selbst gefangenen Massen, ihr ausgehärteten Schädel aus Gipsbeton. Man kann euch mit einem einzigen Wort erfassen:
- mutlos -
Ja, das habt ihr nun davon!
Du Mauer dieser feigen Masse, dieser Missgestalten, deren Gehirn aus den Mäulern gelaufen, dessen Verstand versiegelt, zu Stein erstarrt.
O, du durchschaubarer Trümmerhaufen; Glückwunsch, du hast sie alle genarrt!
So hol’ sie dir, die, die wie die Lämmer niemals aufbegehren. Sie lassen sich vorzüglich mit deiner Leere beschweren. Du Mauer der mutlosen Masse, o, wie sehr ich dich doch hasse!
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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