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Diskonkordanz (sexuelle) Wer kennt dieses Dilemma nicht: Man hat Lust auf Sex aber der Partner spielt nicht mit oder eben umgekehrt. So weit eine völlig normale Angelegenheit, wenngleich auch für den Augenblick unbefriedigend. Doch was tun, wenn ein Paar in seinen sexuellen Bedürfnissen überhaupt nicht mehr übereinstimmt und dieser Zustand über einen längeren Zeitraum andauert? Was tun, wenn ein Partnerteil ständig weit weniger Lust auf Sex hat als der andere? Die Diskonkordanz steht genau für diese sexuelle Unlust, die über das normale Maß hinausgeht. Und liegt eine sexuelle Diskonkordanz vor, führt dies nicht selten zu Frustration, einem Auseinanderleben, Fremdgehen, zu neurotischen Entwicklungen innerhalb einer Partnerschaft oder gar zum Ende einer Beziehung. Was sind die Ursachen einer Diskonkordanz? Es sind überwiegend passive und/oder devote Männer, die unter sexueller Unlust leiden. Männer, die im Alltagsleben wenig dominant auftreten, schlagen sich nachgewiesenermaßen häufiger mit Potenzproblemen herum, als normal bis dominant auftretende Personen. Hinzu kommt, dass der aktive und/oder dominante Partnerteil zumeist das Wann und Wie des Befriedigungsaktes festlegt. Ein solches einseitiges Arrangement kann auf Dauer sexuelle Frustrationen hervorrufen.
Diskonkordanzen sind vor allem in heterosexuellen Beziehungen keine Seltenheit. So herrscht in Mann-Frau-Beziehungen noch weitaus häufiger das typische Rollenverhalten vor, in dem der Mann das Tempo, die Stellung und dem Zeitpunkt des Finales während eines Begattungsaktes festlegt. Und genau das führt häufig dazu, dass die auf diese Weise fremdbestimmte Partnerin zunehmend lustlos wird. Und hält dieser Zustand an, so bekommt sie irgendwann sogar Angst vor jeglicher körperlichen Annäherung, da sie die sexuellen Erwartungen ihres Partners nicht mehr erfüllen kann/will. Und eben dies lässt sich auf Mann-Mann-Beziehungen übertragen, in denen ein vergleichbares Rollenverhalten praktiziert wird. Sowohl Frauen als auch Männer lassen sich daraufhin oftmals immer neue Vermeidungsstrategien (Kopfschmerzen, Müdigkeit, keine Zeit etc.) einfallen, während der Begehrende sich in seiner sexuellen Not vom Partner verschmäht fühlt. Dies führt schlussendlich dazu, dass die Partnerteile sich einander "belauern", was die bestehende Diskonkordanz noch zusätzlich verschärft. Verfuehrung (zum Sex),Zufruehkommer & Zuspaetkommer, Zaertlichkeit, Migraene (beim passiven Mann), Vergewaltigung, Stoehnen, Seufzen und Schreien, passiv (sein), Nachspiel (beim Sex), Vorspiel (beim Sex), Nacktheit (Probleme mit), Erektionsstoerungen (Impotenz), Enthaltsamkeit (sexuelle) Orgasmus (Ejakulation) vortaeuschen |
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