Drogen & Sex

Drogen werden immer wieder als Sex-Stimulanzien eingesetzt. Doch die vom Konsumenten  beschriebene bzw. gewünschte Wirkung bleibt dabei in der Regel aus. So berichten Konsumenten im Zusammenhang mit der Einnahme von Drogen zwar häufig von einer erhöhten Libido oder von einer länger anhaltenden Erektion sowie einem „tieferen“ Erleben beim Geschlechtsverkehr; doch wie ernüchternd sieht im Vergleich dazu die Wirklichkeit aus.

Die Haupttodesursache der Männer zwischen dem 15. - 35. Lebensjahr in Amerika ist der Drogenmissbrauch oder der Tod durch den finalen Drogenrausch. Und die häufigste Ursache für Impotenz ist in Deutschland die Volksdroge Nr. 1, der Alkohol.

Ich habe einige Wirkstoffe aufgeführt, die beim Sex gerne als Lustmacher eingesetzt werden und schreibe euch, was ihr tatsächlich von diesen Stimulanzien zu erwarten habt. 

WIRKSTOFF

AUSWIRKUNG AUF DIE SEXUALITÄT

Alkohol

Trotz oft anders lautender Behauptung fällt der Lustpegel mit zunehmendem Alkoholspiegel kontinuierlich ab. Da mag sich dann noch so viel im Kopf abspielen, doch die Potenz befindet sich mit steigendem Alkoholpegel auf Talfahrt.

Amphetamine

(Weckamine, Appetitzügler)

Berührungen und Zärtlichkeiten können auf Grund der starken inneren Unruhe nur sehr beschränkt oder aber gar nicht wahrgenommen werden. Zudem hat der Konsument große Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erlangen (Orgasmusempfinden ist stark beeinträchtigt).

Babiturate

(Valium etc.)

Wer Babiturate einnimmt, der wird fast immer mit Potenzschwierigkeiten zu kämpfen haben. Oft droht ihm sogar der vorübergehende Verlust der Libido und des Jagdinstinktes.

Ecstasy

(Euphorika, MDMA)

Vor allem der reine Wirkstoff MDMA kann das sexuelle Erleben und das Liebesempfinden subjektiv beeinflussen bzw. verstärken. Allerdings treten sehr häufig Orgasmusschwierigkeiten auf sowie ein vermindertes Gefühl bei der Ejakulation.

LSD sowie Stechapfel oder Fliegenpilz u.a.

Während des (Haupt-)Trips besteht eigentlich keinerlei Aussicht auf ein tatsächliches sexuelles Erleben. Der Konsument kann keinem Gefühl allzu lange anhaften.

Liebestrank

(Solanaceen)

Der Konsument rutscht nach der Einnahme eher in einen Zustand einer mehr oder weniger stark ausgeprägten Besinnungs-losigkeit oder aber in eine schwer kontrollierbaren Raserei. Sehr gefährlich!

Poppers

Lösungsmittelähnliche Substanz; erzeugt einen kurzen rauschartigen Zustand, der die Erektion für gewöhnlich erschlaffen lässt.

Kokain

Es wirkt durch die Hemmung der Reizleitung der sensiblen Nerven. Kokain betäubt und regt dabei gleichzeitig an, führt zur Euphorie, Selbstüberschätzung  und gesteigerter Sexlust. Doch zugleich ist mit Orgasmusproblemen und Gefühls-schwankungen zu rechnen.

Cannabis: Haschisch und Marihuana

Der Wunsch nach Nähe und Zärtlichkeit kann subjektiv intensiviert werden. Doch die reine Sexlust „schlafft“ demgegenüber rapide ab.

siehe auch unter: Alkohol und Alkoholsucht, Aprhodisika, Ecstasy, Kokain  (beim Sex), ZigarettenViagra, Poppers, Depression unter Homosexuellen, Angst & Angsterkrankung, Ventilfunktion, Bars, Todestrieb, Selbstmord  (Suizid)

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