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Dichter (Lyriker) Nicht ernstzunehmende Verhaltenskrüppel. So haben männliche Lyriker meist (schwere) psychische Defekte und unüberwindbare Probleme im zwischenmenschlichen Bereich. Auch sterben sie häufig bereits in jungen Jahren; - entweder an den Folgen von Alkohol- und/oder Drogenmissbrauch oder aber sie bringen sich ohne Umwege selbst um. Doch leider sind die meisten von ihnen für eine Säuberungsaktion in eigener Sache am Ende dann doch zu feige. Lieber verbringen sie den Großteil ihres jämmerlichen Lebens mit dem Erschaffen von mehr oder weniger melodischen/sich reimenden Wortungeheuern; - die meist keine Sau lesen will, außer sie selbst. Frauen, die regelmäßig Gedichte verfassen, sind entweder frigide, chronisch unterfickt, hässlich oder sie haben zu viel von diesem abstoßenden philanthropischen Wesen in sich. Ein weibliches Dichtergenie hat es auf dieser Scheißwelt bislang noch nicht gegeben. Und dies widerspräche auch jeglicher Logik. Eine Sonderstellung unter den Dichtern nimmt der misanthropische Lyriker ein. Er ist ähnlich lebensunfähig und suizidgefährdet wie der gemeine Dichter. Doch ihn muss hoch angerechnet werden, dass er aus einem edlen Motiv heraus Gedichte verfasst. Er fühlt sich dazu genötigt auf das ekelerregende Geschwür Mensch hinzuweisen. Und dafür ist ihm jedes Brechmittel recht; - sogar diese einschläfernden Verse. © Arne Pahlke |
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