Menschen gehören verboten!

FURZEN

Ein Furz ist eines der wenigen Kommunikationsmittel, mit dem man der Welt mitteilen kann, was man von ihr hält, ohne dabei ein Wort zu sagen. Deshalb sollte niemand heimlich und verschämt für sich alleine furzen. Geht raus und bläht die Welt mit euren Fäulnisgasen zu! Und furzt vor allem an jenen Orten und gegenüber jenen Menschen, die es am ehesten verdient haben eure stinkenden Ausdünstungen zu inhalieren.

Furzt in Banken und Versicherungsgebäuden, in sämtlichen Behörden und auch vor Gericht. Organisiert euch und besucht in großen Gruppen öffentliche Sitzungen des Bundestags. Und dann bläht, passend zur Scheiße, die dort die Fäulnismäuler der Politganoven verlässt.

Macht aus euren Fürzen eine Waffe. Werdet zu Stinktieren und setzt Fürze zur gezielten Verteidigung ein. Und nähert sich euch ein Unmensch, etwa in der Gestalt eines katholischen Priesters oder eines Scheidungsanwalts  - so furzt ihn ungeniert entgegen!

Und furzt auch bei jedem Vorstellungsgespräch. Und dies am besten kräftig, lang und laut, um eurem Gegenüber mitzuteilen, dass ihr es als bodenlose Frechheit empfindet, hier zu sitzen und euch in verlogener Weise anbiedern zu müssen;  - als ein Mensch, der ihr so gar nicht seid und auch nicht sein wollt!  Und lächelt euren Gegenüber dabei freundlich an, während ihr eure Treibgase verteilt. Will er euch dann nicht mehr; - so sei‘s geschissen drauf!

© Arne Pahlke

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