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GEZ-KONTROLLEURE Die aufdringlichen GEZ-Kontrolleure nehmen eine Sonderstellung in der grässlichen Hausierer-Gilde ein. Zwar sieht sich dieser unsympathische Menschenschlag selbst nicht als Hausierer; - doch lässt sich ihr Vorgehen oft mit dem eines typischen ordinären Hausierers vergleichen. Denn ebenso wie die elendigen Türverkäufer, “überfallen und nötigen” auch die TV-Glotzer-Kontrolleure unbescholtene Bürger in ihren Wohnungen und Häusern. Und dies tun sie in der Regel nicht nur einmal und dabei dezent und zurückhaltend, sondern oft wiederholt, indiskret und taktlos. Und zwar unangemeldet! Die GEZ wird zwar nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass sie selbst gar keinen Außendienst betreibt. Doch dies ist dieses typische (juristisch natürlich nietendichte) „Wir-haben-damit-nix-zu-tun-Geschwätz“. Es ist wie mit der frigiden Politesse, die einen Strafzettel ausstellt. Nein, diese Tussy hat natürlich rein gar nix mit dem Bußgeldbescheid zu tun; - ebenso wie die Bußgeldstelle nix mit der Politesse zu tun hat. Auf diese Weise läuft es in dieser Fuckingworld mehr und mehr. Niemand will mehr etwas mit unangenehmen Mechanismen zu tun haben – und doch sind sie alle Teil ebendieser widerwärtigen Abläufe. Aber ok! Dann hetze ich eben jemanden drei russische Schläger auf den Hals, die ihm ohne Betäubung einen seitlichen Darmausgang legen. Und anschließend sage ich zum Opfer: Hey, tut mir leid, was mit ihnen passiert ist. Aber ich habe damit nix zu tun. Ich habe ihren Fall lediglich an einen Beauftragtendienst weitergegeben. Die GEZ-Kontrolleure werden in der Gesamtheit übrigens auch Beauftragtendienst genannt. Und wenn ich das Geld dazu hätte, würde ich ebenfalls einen Beauftragtendienst beauftragen; - und zwar damit, regelmäßige Hausbesuche bei GEZ-Kontrolleuren durchzuführen, um ihnen seitliche Darmausgänge legen zu lassen und dies ganz ohne vierteljährliche Zwangsgrundgebühr! © Arne Pahlke |
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