Menschen gehören verboten!

Inkassounternehmen

Aasgeier-Institute,  die von Unternehmen oder Privatpersonen Schulden aufkaufen, um sie dann vom Schuldner (inklusive horrender Inkassogebühren und Kreditzinssätze, die sich am Rande der Illegalität bewegen) einzutreiben. Und da diese kriminellen Vereinigungen die ursprüngliche Schuldensumme überdies oft zu einem Bruchteil aufkaufen, machen die Inkasso-Abzocker-Unternehmen fette Gewinne.

Ein dummer Junge bestellt sich z.B. in einem der vielen Versandhäuser für 1000 Euro einen Computer. Zwar hat dieser dumme Junge weder Geld noch Job; -  aber das ist egal, denn es gibt viele Versandhäuser, bei denen man sich auch als 18jähriger dummer Junge ohne Job und Geld all die teuren Dinge kaufen darf, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Und so kann unser dumme Junge seine Raten anschließend natürlich nicht aufbringen, was das Versandhaus allerdings bereits einkalkuliert hat.

Die Preise sind bei all jenen Versandhäusern, die es mit der Bonitätsprüfung nicht so genau nehmen, vor allem deshalb so  hoch, weil darin die Zahlungsausfallquoten bereits enthalten sind.

Solche Versandhäuser nehmen die Zahlungsunfähigkeit des Kunden bei Vertragsabschluss quasi billigend in Kauf. Sie fungieren als Zulieferer für die Inkasso-Abzocker und niemandem scheint dies sauer aufzustoßen; -  außer natürlich den armen Schuldnerschweinen. Denn erscheinen die Inkasso-Abzocker-Institute auf der Bildfläche, wachsen die Schulden schnell auf das Doppelte der eigentlichen Summe an.

Inkassounternehmen betreiben einen perfiden Handel mit der Zahlungsunfähigkeit von Menschen. Und sie treiben  die billig aufgekauften Schulden hartnäckig und ausdauernd ein; - wenn es sein muss auch über mehrere Jahrzehnte.  © Arne Pahlke

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