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OKToberfest Eines der größten Volksseuchenfeste der Welt, auf dem sich Jahr für Jahr über sechs Millionen Hohlkopfattrappen einfinden, um in einer Mischung aus vorgetäuschter Heiterkeit, angesoffener Leichtigkeit, allgegenwärtiger Seichtigkeit und primitiver Dämlichkeit ein paar scheußlich schöne Stunden zu erleben. „Eins, zwo, drei g‘suffa – und ab dafür!“ Acht Euro (und mehr) zahlen die primitiven Affen auf dem Oktoberfest für ein Maß Bier, nur um sich in den hoffnungslos überfüllten Massenabfüllstationen (von den primitiven Primaten auch Bier- oder Festzelte genannt) einen Rausch anzutrinken. Oder sie drängeln sich dicht an dicht vorbei an den unzähligen Karussells, Bahnen und Buden; - vorbei an abstoßend aussehenden Trachtenträgern und schwer alkoholisierten ausländischen Jugendlichen, die ihnen auch nach einem zufälligen Blickkontakt sofort mit Schlägen drohen. Sie schlagen sich ihre Fettwanste voll und lachen laut und hohl. Sie zahlen Wucherpreise für minderwertige mit Kolibakterien verseuchte Nahrungsreste und stellen sich dafür noch geduldig an. Sie schunkeln zu einfältigen Liedern und ihr Restverstand verliert sich zunehmend hinter ihren immer glasiger werdenden Augen. Jener Menschenschlag, der solche Fremdschäm-Massenveranstaltungen zwanghaft aufsuchen muss, ist genau jener Menschenschlag, der auf einem Wochen- oder Jahrmarkt als erstes auf einen Verurteilten einschlagen würde, würde man die Fass- und Prangerstrafe wieder einführen. Dabei gehörten Sackgesichter wie Oktoberfestliebhaber an den Pranger gestellt und anschließend mit Blendgranaten beworfen! © Arne Pahlke |
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