Menschen gehören verboten!

Sozialstaat (deutscher)

Ein bereits fast in Vergessenheit geratenes Model eines Staates, der einst für soziale Gerechtigkeit eingetreten ist, ehe ein gewisser Gerhardt Gazprom den Weg zu einem reinen Ausbeutungsstaat ebnete, in der über kurz oder lang auch Sozialämter dazu angehalten werden, Gewinne einzufahren.

Und somit wird der Begriff Sozialstaat heute vermehrt zur allgemeinen Belustigung verwendet. Hinter verschlossenen Türen pisst sich der Berliner Politikerklüngel regelmäßig in die Hosen, wenn mal wieder vor irgendwem soziale Gerechtigkeit gefordert wird. Zum Glück geschieht dies aber immer seltener, da die Politikerfotzen  es über Jahre phantastisch verstanden haben, Geringverdiener gegen Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger aufzubringen, obgleich sie alle in derselben Ausbeutungstretmühle festsetzen.

Wenn eine homogene Westernille die „Bedürftigen vor den Faulen schützen will“, dann will sie damit wahrscheinlich eher sagen, dass jede Sklavennutte mit einem dürftigen bis mittelprächtigen Schulabschluss einen 1-Euro-Job anzunehmen hat, oder sie eben die komplette Streichung ihrer Bezüge hinnehmen muss.

Wir leben heute in einem Kapitalstaat. Und alles und jeder dient gefälligst dem Kapital. Und wer dem Kapital nicht dienen will oder sich für das Kapital nicht versklaven lassen möchte (schon gar nicht für einen spöttisch niedrigen Lohn), gilt als asozial. So und nicht anders funktioniert heute Sozialstaat.   © Arne Pahlke

schreibe einen Kommentar
Kommentare EDM

noch keine Kommentare vorhanden.