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Ein Dorn im Auge Arne Pahlke, Februar 1996
Eine Kletterrose, hochgegeilt an einer Gartenlaube, war dem bösen Nachbarn schon lange Zeit ein weher Dorn im Auge.
So schlich er bei Nacht gegen 2 Uhr 10, (oder vielleicht auch etwas später), in Pantoffeln und auf 10 Zehen, die Rose zu kappen, dieser Übeltäter.
Kaum fand er sich, vor dem Rosenstrang hangelnd an einer Traube, zerstach ihm schon, (ganz stiefmütterlich) ein spitzer Rosendorn, den Lichtballon im Auge.
Halbblind und entstellt, zerdrückt er sie, die rote Rose, vor der Laube. Doch vergaß er ihren Anblick nie. Auf ewig blieb dieser ihm ein weher Dorn im Auge. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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