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Ein ganz normaler Tag im Baumschulenweg … © Arne Pahlke
Im Baumschulenweg widerfuhren mir während meiner Kindheit selbst an ganz gewöhnlichen Tagen lauter schöne Dinge. Und allein diese vielen kleinen ganz gewöhnlichen Begebenheiten haben maßgeblich dazu beigetragen, dass ich trotz einiger widriger Umstände, die bereits in meine frühe Kindheit fielen, dennoch ein überaus aufgeweckter und lebendiger Junge war. Die Straße, in der ich aufwuchs, liegt in Reinbek; - einer kleinen Schlafstadt nahe Hamburg. Und diese Straße war und ist eine kleine verwinkelte Sackgasse, in der die Mietshäuser wie Teil eines großen Grüns wirken, da sie von Wald und Wiesengrund förmlich umschlungen werden. Wenn ich als kleiner Bub vor die Tür trat, dann benötigte ich keine dreißig Sekunden, um mitten im Wald zu stehen und zwar direkt unter meinem Lieblingsbaum. Und ich benötigte keine Minute, um in hohen Gräsern zu versinken oder um einige dieser hässlichen aber faszinierenden Kröten in einem kleinen Bachverlauf zu beobachten, der quasi in Sichtweite zu unserer Wohnung lag. Und ich benötigte keine zwei Minuten, um auf einem Hügel zu stehen, den wir als Kinder alle nur “den Berg” riefen. Und hoch oben von diesem Miniaturberg blickte ich auf Wald und Wiese, die Teil meiner Heimat waren. Und ich schaute auf einen halb verwilderten Fußballplatz sowie auf ein großes hölzernes Indianerzelt mitsamt seinem Wall. Und ließ ich meinen kindlichen Blick weiter schweifen, so baute sich ein Cowboyhaus vor meinen Augen auf, sowie ein von Wald und Wildwiese eingebettetes Spielparadies für Kinder. Und überall flogen Hummeln und Schmetterlinge. Letztere fingen wir gerne ein, um ihnen dann kurz darauf wieder ihre Freiheit zu schenken. Ebenso, wie wir Marienkäfer sammelten, um mit ihnen Marienkäfer-Wettrennen zu veranstalten, bis sie uns entnervt davonflogen. Ich wuchs fürwahr in einem kleinen Paradies auf, wie es eigentlich jedes Kind verdient hätte, in einer solchen Umgebung groß zu werden. Ich zumindest möchte nicht wissen, wie viel von meiner Phantasie, die ich bereits als kleiner Junge hatte und die mich heute ausmacht, verkümmert wäre, hätte ich in einer dieser grauen Betonsiedlungen aufwachsen müssen, ohne jedes Stückchen Natur. An einem dieser ganz normalen Tage im Baumschulenweg spielten wir zum Beispiel Verstecken, wobei unsere “Abklatschfläche” ein kleines blaues Schild an einer Häuserwand war. Es gab unzählige Verstecke im Baumschulenweg. Und für einige von ihnen musste ein Abzählender weite Wege zurücklegen, um die Versteckten aufzuspüren. Wir versteckten uns hinter Hecken, parkenden Autos, in Kellereingängen, hinter Bäumen und hinter Gebüschen. Und eines meiner Lieblingsverstecke war ein schmaler Zwischengang zwischen verwitterten Wellblechgaragen. Denn, um mich hier aufzuspüren, musste der Abgucker meinem Versteck sehr nahe kommen, womit ich als schneller Läufer gute Chancen hatte, mich selbst dann noch vor ihm frei zu schlagen, zumal es bei diesem Versteck noch einen zweiten Fluchtweg gab. Im Baumschulenweg war eigentlich immer irgend jemand zum Spielen da. Und so zog es mich unabhängig von Wind, Wetter und Jahreszeit annähernd täglich vor die Tür. Wir spielten Plumpsack, Wer-hat-Angst-vorm-schwarzen-Mann, Federball, Frisbee und all die anderen bekannten Spiele dieser Zeit. Doch weitaus häufiger spielten wir unsere eigenen Spiele. Und ich war wohl von all den Kindern im Baumschulenweg der emsigste Erfinder und Spielgestalter. So werkelten wir nach meiner Anleitung als lustige Holzhackerburschen im Wald, wobei wir stets nach einem ausgeklügeltem Regelwerk spielten. Ich mochte einfach keine Spiele, die sich lediglich aus ein- bis zwei immergleichen Abläufen zusammenfügten. Bei mir musste es bereits als kleiner Bub eine möglichst umfangreiche eigene (Spiel-)Welt sein, in die ich versinken konnte. Und deshalb hackten wir lustigen Holzhackerburschen nicht einfach nur Holz, sondern wir hatten natürlich auch unser eigene große Hütte im Wald, die es stets zu erweitern galt. Überdies mussten wir Widrigkeiten und Gefahren überstehen, von denen mir ständig neue in den Sinn kamen. Oder ich verwandelte großes Astwerk in das Kampfgebein eines Phantasiedinosauriers. Der sich daraus entwickelnde Dinosaurier-Stockkampf wurde uns für einige Zeit zu einem lieben Spiel, welches oft weit über einfache Kampfhandlungen hinausging. War der Stock beschädigt, so war man verletzt und musste sich zurückziehen und von der Niederlage erholen; - was gleichbedeutend damit war, sich einen neuen Stock zu suchen. Und beim Dinosaurier-Stockkampf schloss und brach man Allianzen und ging auf Futtersuche und versuchte sich bei alledem so zu benehmen und zu bewegen, wie man es sich vorstellte, dass es die Dinosaurier einst getan haben. Auch hatte jeder von uns seine eigene Spezialattacke, so wie es die meisten Kinder von heute wohl nur noch von Computer- oder Kartenspielen wie z.B. den Pokémons & Co kennen. Bei einem anderen von mir erdachten Spiel verwandelten sich einfache Zeitungsseiten in Hühner oder andere Phantasietiere, die wir dann als Hirten beschützen und einem Ziel zuführen mussten. Dieses Spiel war ideal für den Herbst, wenn der Wind die Zeitungsblätter wild durch die Gegend wirbelte und wir somit alle Hände voll zu tun hatten, unsere Herde unter Kontrolle zu halten. Zumal auch bei diesem Spiel gewisse Regeln galten. So durften die Tiere oft nur mit einem speziellen Stock oder einem selbst gebauten Pfeil und Bogen unter Kontrolle gebracht werden. Und dies hatte natürlich zur Folge, dass es durch Stockschläge und Pfeilschüsse zu Rissen in den Zeitungsseiten kommen konnte, was wiederum für eine Verletzung des Tieres stand. Und wuchsen sich die Risse aus, so erlag ein Zeitungstier früher oder später seinen Verletzungen. Somit galt also genau abzuwägen, wie oft und wie stark man die Zeitungstiere mittels Pfeil einfing, sie dirigierte und domestizierte.
“Komm Schwalbe, flieg mich zurück in mein Lummerland!”
Selbst einfachste Spiele mussten bei mir fast immer mittels irgendwelcher Zutaten ausstaffiert werden. Spielten wir zum Beispiel Cowboy und Indianer, so musste ich unbedingt eine kleine Geschichte dazu konstruieren. Ich fand es nämlich beengend langweilig, wenn dieses Spiel allein daraus bestehen sollte, aufeinander einzuschießen. Also bekam die wilde Schießerei von mir eine Rahmenhandlung verpasst. Und falteten sich andere einfach nur eine Papierschwalbe, um sich an ihrem (mal mehr und mal weniger) graziösen Flugtanz zu erfreuen, so kam der kleine Arne direkt mit einem ganzen Stapel von Blättern und Stiften des Weges. Und schon falteten wir uns eine große Papierfliegerstaffel und beschrifteten die Falter mit Namen und Verwendungszwecken, die es natürlich einzuhalten galt. Und auf die Einhaltung dieser Vorgaben achtete wiederum ebenfalls vor allem der kleine Arne. Schon als kleiner Bub, abgesetzt in eine Sandkiste, wollte ich ich mich häufig sofort bis aufs Grundwasser vorbuddeln und dabei kein Sandkorn auf dem anderen belassen. Und ich liebte es, meine Spiele in die Länge zu ziehen, sie über Tage hin auszudehnen. Ja, ich wollte es, dass meine Spiele aufhörten einfache Spiele zu sein. Nur so konnte und wollte ich mich eine gewisse Zeit darin verlieren. Aber eigentlich wollte ich gar nicht so viel von meiner Spielleidenschaft erzählen, sondern von den vielen schönen Dingen, die einem als Kind in den 70er Jahren im Baumschulenweg täglich widerfahren konnten. So möchte ich von den beiden Gärtnern berichten, die wir Kinder oft Dick und Doof genannt haben und die wir liebten und fürchteten. Lieben taten wir sie beispielsweise stets dann, wenn wir auf dem Anhänger ihres Treckers mitfahren durften oder sie Rasen mähten und wir anschließend große Haufen des frisch gemähten Grases zusammenharken durften. Nach getaner Arbeit ließen wir uns in die Grasberge fallen und rieben uns darin die Kleidung und Haut grasgrün. Und fürchten taten wir uns vor dem Gärtnerduo, wenn wir z.B. die von ihnen gestalteten Grünanlagen in unserem kindischen Hang zur Anarchie zu sehr nach unseren Vorstellungen hin umgestaltet haben. Und dann muss ich unbedingt noch von Frau Butenschön erzählen, jener älteren leicht korpulenten Dame, die so viel Würde und Eleganz ausstrahlte und die uns Kindern gern beim Spielen zusah. Doch wann immer ein Gewitter aufzog, kam Frau Butenschön zu uns geeilt und flehte uns förmlich an, ganz schnell nach Hause zu gehen. Erst später erfuhr ich, dass sie ihren Mann durch einen Blitzschlag verloren hatte. Außerdem gab es im Baumschulenweg auch den lustigen Herrn Stollenberg, den ich sehr mochte. Mitunter hielt ich ihn sogar für den heimlichen Schwager von Pan Tau. Aber dies behielt ich natürlich für mich. Ja, selbst die alte Frau Gerze, die mit Kindern scheinbar nicht viel anfangen konnte, hatte ich irgendwie gerne. Und deshalb zwang ich ihr auch oft belanglose Gespräche auf, welche sie meist schnell abwürgte, was mich aber nicht daran hinderte, sie ständig aufs Neue neue anzusprechen. Und wenn sie gar zu garstig zu uns war, haben wir ihr zur Strafe halt ein paar Klingelstreiche gespielt. Wie schön war es doch, in diesem Baumschulenweg Kind zu sein. Und deshalb bin ich dankbar, dass ich in diesem Umfeld aufgewachsen bin, in dem sich selbst die schlimmste Meckeroma, die in einer Dachwohnung gegenüber von unserem Wohnhaus lebte, harmonisch in das Gesamtbild einfügte. Was für ein Glück hatte ich, an einem solchen Ort großgeworden zu sein; - ein Ort, an dem sich die Nachbarn von ihren Balkonen aus herzlich grüßten; - an dem viele der Erwachsenen uns Kinder beim Vornamen riefen; - an dem wir während eines Sommerregens nackt über den Rasen laufen konnten und das Wort Kinderschänder in unserem Wortschatz noch gar nicht existierte. Ich kannte annähernd alle Wohnungen der Nachbarn; - kannte ihre Bewohner, ihre Gerüche und viele ihrer liebenswerten Marotten und Macken. Meine Welt war klein und überschaubar - aber sie war so wunderbar vollkommen. Es war alles da, was ich zum glücklich sein brauchte. Wie herrlich frohlockte das Sein in dieser mich öffnenden Sackgasse, in der auch, der von uns Kindern so geliebte Herr Grothe seine Schlachterei betrieb. Jederzeit durften wir an seine Tür klopfen, woraufhin er stets gut gelaunt aus dieser heraustrat und dabei nicht selten einige Würstchen oder andere Köstlichkeiten für uns dabei hatte. Oder wir stellten uns einfach vor seine Schlachterei und riefen dann gemeinsam selbstverfasste Reime wie: „Grothe, Pfote, Leberwurstbrote“. Und hörte Herr Grothe dabei die meinige Stimme heraus, so donnerte er lebensfroh und von einem lauten Lachen begleitet aus seinem Schlachthaus zurück: „Arne, Banane, Butter, Milch und Sahne.“ Wenn ich daran zurückdenke, kommen mir die Tränen. Im Baumschulenweg herrschte (zumindest aus der Sicht von uns Kindern) jene Idylle, wie man sie noch aus einigen 50er-Jahre-Filmen kennt. Jeder sprach mit jeden - die Kinder respektierten die Alten und die Alten erfreuten sich an den Kindern. Die Fahrräder wurden nicht abgeschlossen - die Wohnungsschlüssel steckten oft von außen an der Tür - es herrschte eine warme vertrauliche Atmosphäre. Tja, all dies und noch so vieles mehr konnte einem damals im Baumschulenweg als Kind widerfahren. Und somit war diese Sackgasse in meinen Augen keine Sackgasse, sondern sie war mein kleiner großer Kosmos; - der, wenn ich heute auf ihn zurückblicke, mein Hier und Jetzt wie eine lebensfeindliche Einöde aussehen lässt. Leb wohl, du schöne Erinnerung. Leb wohl, du stets sorgenvolle Frau Butenschön, du wissbegierige Frau Prehle, du wunderbare Frau Gütelo mit deinem herrlich ansteckenden Lachen; - du liebe Familie Stollenberg und auch du Familie Wertheim, sowie all meine lieben Spielgefährten von einst, von denen mir keiner geblieben ist. |
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Kommentar Konka, 22 April 2010 - Genau so wie du es schriebst, muss es früher gewesen sein...meine Generation war schon geprägt durch Fernseh und Computerkonsum. Allein deine Texte führen mir oft vor Augen wieviel eigentliche Kindheit draußen ich durch schnöde Virtualität habe eingebüßt und wie viel schlimmer ist es noch mit der heutigen Jugend?! Nein, in der Stadt oder in den Vorstädten gibt es solcherlei nicht mehr, keine Phantasie, keine Natur und keine kauzigen aber dennoch liebenswürdigen Nachbarn. Spielen heute irgendwelche Kinder auf einem Grundstück, werden sie verjagt. Spielplätze verkommen zu Hudneabfall und Junkie-Übernachtungsanstalten. Vielleicht existieren auf dem Lande noch dererlei unbeschwerte Kindheiten aber wenn dann sind sie rar und ich bezweifle es, ich bezweifle es sehr bei unserer heutigen, schnellebigen von Technik und Elektronik durchfluteten Zeit. Wir leben unsere eigene Endzeit und schwelgen in Erinnerungen, jedenfalls diejenigen die sie noch haben. In all dieser Finsternis bleibt einem nicht mehr als die Erinnerung und das ist ein Geschenk das man sich selbst in jungen Jahren für später - Für Heute gemacht hat. Shaun, 24 Juli 2010 - ich habe Deine Seiten heute zum ersten Mal gesehen und war erstaunt. Ich kenne Dich wie viele Reinbeker, die Dich lange (20 Jahre?) nicht oder nur im Vorbeigehen gesehen haben, zwar irgendwie, aber über Deine unglaublich vielfältigen, meist jedoch düsteren (leider realen) Texte war ich doch sehr überrascht. Eine wahnsinnige Arbeit sozusagen. Doch dann der Baumschulentext - richtig sentimental. Aber am Ende doch auch düster, denn so wie Du schreibst ist es leider. Nicht nur im Bauschulenweg. Wortmutation: Hallo und vielen Dank für Deinen Kommentar. Ein(e) Reinbeker(in)also - das freut mich und erfüllt mich gleichzeitig mit einem seltsamen Gefühl. Natürlich wüsste ich jetzt sehr gerne, wer Du bist. Vielleicht magst Du es mir per E-Mail verraten? Es gibt durchaus einige sentimentale und sogar zutiefst lebensfrohe Texte und auch Kurzgeschichten auf dieser Homepage – aber sie gehen zugegebenermaßen in der Fülle meiner düsteren Texte unter ;-) Ich lebe erst seit zwei Jahren wieder hier in Reinbek. Fünfzehn Jahre lebte ich in Hamburg. Vor zwei Jahren kam ich zurück, weil ich mich nach meinen Wurzeln zurück sehnte. Und nun habe ich meine Heimat wieder und bin dankbar dafür - auch wenn sehr vieles in meiner Heimat nicht mehr so ist, wie es einst war. Ich bin trotzdem glücklich wieder hier zu sein; - unterhalte mich z.B. gerne mit “alten” Reinbekern über die guten alten Zeiten” - diesbezüglich bin ich wirklich sentimental. Piet, 1. August 2010 - Hi Arne! Abgefahrene Seite. Du bist ein Freund der klaren Worte, wie es mir scheint? :-) Ich habe früher im Glinder Weg gewohnt und ich meine nun, einige der Person zu kennen, die Du da beschreibst. Kann es sein, dass Du ihre Namen geändert hast? Wortmutation: Hi Piet. Ja, ich bin ein Freund der klaren und oft ungeschönten Worte. ;-) Und ja, ich habe ihre Namen geändert, um die Privatsphäre ebenjener Personen zu schützen. Und dies tat ich, obgleich sie in diesem Text ja allesamt gut weg kommen. Lediglich den Namen von Herrn Grothe habe ich nicht geändert, da er damals gewissermaßen eine Person des (Reinbeker) öffentlichen Lebens darstellte. Falls Du einen oder mehrere Originalnamen haben möchtest, musst Du Dich per Mil an mich wenden. Gruß Arne Stephan, 21. Dezember 2011 - Hey Arne, wirklich schön geschrieben die Erinnerungen an den Baumschulenweg. Danke für den schönen Text! Ich hoffe es geht Dir gut! Stephan Wortmutation: Hallo Stephan - vielen Danke für Deinen Eintrag! Ich weiß jetzt nicht, ob Du einer von den beiden Stephans bist, die mir aus meiner Kindheit besonders gut in Erinnerung geblieben sind - oder ob “nur” ein mir unbekannter Reinbeker bist, der den Baumschulenweg von früher her kennt. Auf jeden Fall sei hiermit lieb gegrüßt! Arne Svenni 25 März 2012 - Hi Arne. Starten wird dieses Jahr wieder unsere Reinbeker-Revival-Radtour? Wortmutation: Von mir aus gerne! Wir haben ja letztes Jahr (u.a.) das Bismarksäule in Reinbek-Silk vergessen - guter Platz übrigens fürn Alsterwasser. :-) Schreib mir mal bitte ne Mail - habe Deine Telefonnummer verschlampt. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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