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Ein kleines Weihnachtsgedicht Arne Pahlke, Dezember 1991
Er hängt Strümpfe an Kamine, gefüllt mit Marzipan und Mandarine. Er ist bärtig und unfassbar alt. Überreicht uns Pakete, die gewünscht gegen Knete, teils auch in Raten gezahlt. Die Kinder singen Lieder: „…Alle Jahre wieder...“ Er mag sie nicht mehr hören! Sie schmücken nadelnde Bäume, erfüllen sich käufliche Träume, und nichts darf ihr Falschspiel heut stören.
Es frohlocken die Kirchenglocken, und es mundet der Henkel Trocken, in zeitlich begrenzter Harmonie. Und auch der Kaufmann, der lacht: „Mann, was hab’ ich für’n Umsatz gemacht. Soviel Kohle gab’s noch nie!“ Wer hat, spendet den Armen, allerorten wuchert Erbarmen „Man ist ja gar nicht so!“ Und bereits zum Weihnachtsfest liegen die Ostereier im gemachten Nest Ja, bald liebe Kinder, sind wir schon wieder froh. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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