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Ein rabenschwarzer Tag Arne Pahlke, Mai 1995
Direkt am phantastischen Südpol, bzw. in dessen Nähe, flattert wie aus heitrem Himmel eine Nebelkrähe. Sie hüpft und springt übers arktische Eis, und lässt sich bestaunen, und zwar: schwarz auf weiß.
Nie zuvor, dass man hier dergleichen zu Gesicht bekam. Und der alte Griesgram von einem Eisbär wäre heilfroh, flöge die Krähe nach Pakistan (oder so?) und sucht sodann Zuflucht im eisigen Meer.
Direkt daneben haust eine feine Gesellschaft Kaiserpinguine. Diese macht noch gute Miene zum bösen Spiel. Doch schon kurze Zeit später wird’s auch ihnen zuviel. Und so folgen sie einander Hand in Hand (wie bekannt, galant), dem Eisbär ins Eismeer!
Aber das krächzende Gefieder lässt sich nicht stoppen! Es stolziert majestätisch hin, zum Robben foppen. Und stürzt sich bei einer jeden frech aufs Fell. Schnell und auch verdrossen, mit Hilfe ihrer Ruderflossen paddeln die Robben dem weißen Riesen hinterher, ins polare Meer.
Da nähert sich ein Buckelwal mit einem gigantischen Fontänenstrahl, der einen Brocken Eis vom Ganzen bricht.
Doch wie soll ich’s Euch nur deuten? Die Nebelkrähe stört dies nicht! Sie setzt sich wie zum Zeitvertreib auf des riesigen Wales Hinterleib. Worauf der Koloss prustet schwer, und taucht beleidigt ab ins Meer.
Daraufhin gebrauchen die verscheuchten Tiere eine eisige List. Sie verbleiben einfach solange in des Meeres Tiefe, bis dass der rabenschwarze Tag an ihnen vorübergezogen ist. |
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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