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Einige an- und unumstößliche Tatsachen, ...
... auf die ich (nicht erst) heute gestoßen bin:
Pupse haben ein Bewusstsein. Und es gibt sogar einen Pupshimmel, nicht aber eine Pupshölle, weil Pupse generell reinigende Gedanken hegen. Und just in dem Moment, wo wir ein Püpschen herauslassen, tritt dieses den Weg in den ewigen(?) Pupshimmel an. Wir sind somit Sterbebegleiter, selbst dann, wenn uns dieser Job gelegentlich zum Himmel stinkt!
Es ist gesund, absolut kranken Gedanken nachzusinnen. Ein Beispiel: Ich stelle mir oft vor, ich werde noch im Laufe meines Lebens eine Weltpolitik miterleben, die tatsächlich allein das Wohl aller Lebewesen in den Vordergrund stellt. Ich weiß, dies ist ein absolut kranker Gedanke – aber was soll’s – ich stehe dazu!
Es ist ebenfalls gesund, absolut gesunden Gedanken nachzusinnen, die von der Allgemeinheit aber als absolut krank bezeichnet werden, wie z.B. der Gedanke vom Sexpartner voll uriniert zu werden oder aber generelle Vernichtungsgedanken gegen die menschliche Rasse zu pflegen.
Es gibt Außerirdische. Mir persönlich bekannt ist allerdings lediglich Udo Vollbernfranzl vom Planeten Trappitonni. Udo Vollbernfranzl hält mich für ein sehr dummes menschliches Wesen, weil ich Pupsen ein Bewusstsein zuspreche. Dessen ungeachtet will Udo Sex mit mir; - ich aber will keinen Sex mit Udo, weil Udo keine Ausscheidungen produzieren kann, mich somit also auch nicht vollurinieren könnte.
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natürlich gibt es UFOs - es gibt ja auch ALF!
Man kann tatsächlich mit Wänden sprechen. Und wenn man sich dieser Art von Konversation lange und laut genug hingibt, so macht man hierbei große Fortschritte. Wenn man Glück hat, dann kommt man daraufhin irgendwann in eine Gummizelle. Hier ist man den Wänden viel näher und die Akustik sowie das Wandkörpergefühl wird viel intimer. Meine Lieblingswand heißt übrigens Hertha. Sie steht in der Ochsenzoll-Nervenheilanstalt in der Station 11. Leider muss sie sich ein Zimmer mit drei autistischen Wänden teilen, was sie bisweilen sehr einsam sein lässt.
Es gibt etwa doppelt so viele Arschlöcher auf der Erde, wie es Menschen gibt! Und ich komme dabei meist nur mit jenen Arschlöchern hervorragend zurecht, die man losgelöst vom Rest des Menschen sehen/nehmen/lecken kann.
Wenn man sein eigenes Sperma aufschleckt, nachdem man es verschleudert hat, sich vorstellt, dass aus eben diesem Sperma ein so wunderbar reines Menschenkind (wie ich es eines bin) hätte erwachsen können, dann sieht man sich urplötzlich seinem eigenen Massenmörder gegenübergestellt.
Frauen sind überhaupt nicht kompliziert, wenn man(n) sie auf das Wesentliche reduziert. Und Männer sind noch weniger kompliziert, wenn man generell auf sie verzichten würde! Menschen stellen somit kein Problem dar, wenn man sie kategorisch leugnet!
Ich habe heute mein Lieblingstier geheiratet.
Es ist eine Vertreterin der seltenen Gattung der Eichellutschmilben. Sie heißt Helga. Helga versteht sich supergut mit Udo Vollbernfranzl, meinem Freund vom Planeten Trappitonni. Die beiden haben auch Sex miteinander, weil ich meine Ehepartnerinnen gerne mit anderen Außerirdischen teile.
Ich werde dieses Wochenende alleine ausgehen, weil jede Pflanze, die einzugehen droht, vorher Nottriebe setzt. Die Natur steckt halt voller (böser) Überraschungen. © Arne Pahlke 2005
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