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Einsame Mondbaronin Arne Pahlke, Februar 2006
Deine Fenster abgedunkelt. Deine Türklingel abgestellt. Lange Zeit hat man’s gemunkelt; du stehst auf dem Kriegsfuss mit der Welt.
Deine Haare schwarz bestrichen. Und dein Lächeln schien meist grau. Du bist allen Blicken ausgewichen - und warst eine wunderschöne Frau
O, du einsame Mondbaronin Konntest nur die Nacht vorm Tage sehn O, du gottverlassne Pilgerin Sag mir, was ist geschehen?
Sie fanden dich in deinem Blutsee. Auf deiner Brust ein Rosenstrauß. Du lagst dort wie ein Plädoyer; das sich erfleht einen warmen Schlussapplaus.
Deine Lippen fest verschlossen Deine Augen schliefen sanft Hast nun die Tür dir aufgeschlossen Zu einem dir unbekannten Land
O, du einsame Mondbaronin. Konntest nur die Nacht vor’m Tage sehn O, du gottverlass’ne Pilgerin. Sprech zu mir, was ist geschehen?
Ich wünsch’ dir ein dich behütendes Zuhause; ein zurück und ein kehr heim. Eine balsamische Feuerpause und möge Frieden in dir sein.
Wünsch’ dir Tageslicht im Mondschein. Und hoffe, dass da, wo du jetzt bist ein tröstend warmer Lichterschein deine Dunkelheit aufbricht.
O, du einsame Mondbaronin; sag, hat es dich ins Licht geführt? O, du gottverlassne Pilgerin. hat dich die Liebe nun berührt?
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® sämtliche Textrechte liegen bei Arne Pahlke/Wortmutation |
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